Pokalsieger 2025
  • Redefine the Game: Neue Impulse für das Zoi DVV-Pokalfinale

    Redefine the Game: Neue Impulse für das Zoi DVV-Pokalfinale

    Pokal | VBL-News

    Neues Look-and-Feel, neue Volleyball-Erlebnisse, neue Fan-Interaktion: Mit dem Zoi DVV-Pokalfinale 2026 starten die Volleyball Bundesliga (VBL), der Deutsche Volleyball-Verband (DVV) und die Stuttgarter Tech-Beratung Zoi in eine neue Ära. Unter dem Motto „Redefine the Game“ wird das Zoi DVV-Pokalfinale in den nächsten drei Jahren zu einem digitalen Leuchtturm-Event. Bereits beim ausverkauften Finale am 28. Februar 2026 wird der Cloud-Native-Spezialist seine Handschrift hinterlassen.


    Aktive Gestaltung statt Sponsoring

    Ziel der Kooperation zwischen der VBL und Zoi ist es, Spitzenvolleyball mit technologischer Innovation zu verschmelzen und neue Maßstäbe für das Fan-Erlebnis zu setzen – sowohl in der Arena als auch digital. Fans können sich bereits beim letzten Zoi DVV-Pokalfinale in Mannheim auf ein interaktives Volleyball-Highlight freuen.

    „Mit Zoi haben wir einen engagierten Partner an unserer Seite, der unsere Vision für die Weiterentwicklung des Zoi DVV-Pokalfinales teilt“, so VBL-Geschäftsführerin Kim Oszvald-Renkema. „Gemeinsam wollen wir das Event als noch interaktiveres Fan-Erlebnis gestalten und den Volleyball durch technische Innovation auf das nächste Level bringen.“

    Auch für Zoi ist die Zusammenarbeit mehr als klassisches Sponsoring. „Wir sehen uns als Partner auf Augenhöhe“, erklärt Benjamin Hermann, CEO von Zoi. „Wir wollen nicht nur mit einem Logo präsent sein, sondern das Erlebnis für die Fans aktiv mitgestalten und die Emotionen des Spiels durch Innovationen verstärken.“


    Ein interaktives Fan-Erlebnis durch innovative Technologie ist ein zentrales Ziel des Engagements von Zoi.
    (Foto: Florian Treiber)

    Das Fan-Erlebnis neu gedacht: Highlights vor Ort

    Am 28. Februar 2026 in der SAP Arena Mannheim erwartet die Fans nicht nur Volleyball auf höchstem Niveau, sondern auch ein Eventerlebnis, das bereits mit einem neuen Erscheinungsbild ins Auge fällt. Dank Zoi bekommt das gesamte Branding der Halle, aber auch das digitale Look-and-Feel einen frischen Anstrich.

    Die beiden Finalspiele selbst werden für Zuschauer:innen auf innovative Art und Weise erfahrbar. Ermöglicht durch Zoi setzt die VBL gemeinsam mit Kollmann Media verschiedene Live-Formate in der Arena um. Aufschlag-Geschwindigkeiten, Teamstatistiken, Noise Meter, Live-Scoreboard und die Klapptafel 2.0 bringen die Matches und ihre Akteure noch näher an die Fans.

    Zusätzlich bringt Zoi seinen Fokus auf spielerische Interaktion und technologische Expertise in Mannheim direkt zu den Fans:

    • Selfie-Wall: Zuschauer:innen können ein Foto mit Mannschafts-Logos und Aufstellern machen oder sich ein Polaroid von Zoi-Mitarbeiter:innen als bleibende Erinnerung anfertigen lassen.
    • Gamification: Bei interaktiven Spielen können sich Fans ausprobieren oder Final-Tipps abgeben und attraktive Preise gewinnen.
    • Match Making: Beim „Zoi Job Roulette“ erfasst eine KI in Echtzeit Daten, um Interessierten sofort die idealen Rollenprofile innerhalb des Unternehmens vorzuschlagen.
       

    „Redefine the Game“: Gemeinsamer Wachstumskurs und Wertefusion

    Der klare Leitgedanke „Redefine the Game“ beschreibt nicht nur die Transformation des Events, sondern verdeutlicht ebenso das Selbstverständnis der Zusammenarbeit. Die Partnerschaft steht für eine gemeinsame Wertebasis aus Dynamik, Teamgeist und Leidenschaft. Im Mittelpunkt steht die nachhaltige Entwicklung des Zoi DVV-Pokalfinales als zentrales Event des deutschen Volleyballs und als Plattform für Innovation. Mit dem Umzug in die LANXESS arena ab 2027 setzen die VBL, der DVV und Zoi ein klares Zeichen für Eventisierung und Professionalisierung. Perspektivisch erhält das Finale in Köln eine Bühne, die seiner Bedeutung gerecht wird und weiteres Wachstum ermöglicht. Gleichzeitig sollen technologische Impulse und die Expertise von Zoi dazu beitragen, das Fan-Erlebnis weiterzuentwickeln und neue Zielgruppen für den Volleyball zu gewinnen.


    Über Zoi
    Zoi ist ein global agierender Cloud-Native-Spezialist, der Enterprise-Kunden auf ihrer digitalen Transformation und KI-Journey begleitet. Mit über 500 Tech-Enthusiasten und internationalen Standorten schließt Zoi die Lücke zwischen komplexer Unternehmens-IT und neuesten, KI-basierten Technologien. Zoi steht für eine herausragende Delivery-Kultur und eine pragmatische Hands-on-Mentalität – genau wie die Volleyball Bundesliga und der Deutsche Volleyball-Verband.

    18.02.2026, 14:45
  • Abschied mit Rekordkulisse: Zoi DVV-Pokalfinale 2026 in Mannheim erstmals ausverkauft

    Abschied mit Rekordkulisse: Zoi DVV-Pokalfinale 2026 in Mannheim erstmals ausverkauft

    Pokal | VBL-News

    Ein würdiger Abschied nach elf Jahren: Das Zoi DVV-Pokalfinale am 28. Februar 2026 in der SAP Arena Mannheim ist erstmals in seiner Geschichte ausverkauft. Damit setzt Deutschlands größtes Volleyball-Event ein starkes Ausrufezeichen zum Abschluss seiner Ära in Mannheim, bevor das Finale ab 2027 in der LANXESS arena Köln ausgetragen wird. Fans, die kein Ticket ergattern konnten, können die Spiele im Livestream beim VBL-Medienpartner Dyn sowie das Frauen-Spiel im FREE-TV bei SPORT1 verfolgen.

    Zum elften und letzten Mal verwandelt sich die SAP Arena in diesem Jahr in einen riesigen Volleyballtempel, wenn der VfB Suhl LOTTO Thüringen  und Allianz MTV Stuttgart  bei den Frauen sowie der VfB Friedrichshafen und die SVG Lüneburg bei den Männern um den begehrten Zoi DVV-Pokal kämpfen. Wenn sich um 14.30 Uhr die Türen der Arena öffnen, sind Spannung, Emotionen und hochklassiger Sport garantiert – vor mehr als 12.000 Zuschauern und in einer beeindruckenden Atmosphäre.

    „Die ausverkaufte SAP Arena mit mehr als 12.000 Zuschauern zeigt eindrucksvoll die Begeisterung für Volleyball in Deutschland – und das starke Wachstum unseres Sports in den vergangenen Jahren“, sagt DVV-Vorstand René Beck. „Das DVV-Pokalfinale in Mannheim sorgte stets für mitreißende Spiele, große Momente und eine einzigartige Atmosphäre. Diese Rekordkulisse ist der perfekte Abschluss eines erfolgreichen Jahrzehnts an einem tollen Standort.“


    Das letzte Zoi DVV-Pokalfinale in Mannheim bekommt mit der ausverkauften SAP Arena eine beeindruckende Bühne.
    (Foto: Florian Treiber) 

     

    Auch VBL-Geschäftsführerin Kim Oszvald-Renkema betont die besondere Bedeutung der ausverkauften SAP Arena: „Es freut uns besonders, dass wir uns mit vollem Haus von der SAP Arena verabschieden können, in der wir viele emotionale und spektakuläre Volleyball-Highlights erleben durften. Der Rekord unterstreicht noch einmal deutlich, welchen Stellenwert das Zoi DVV-Pokalfinale für Volleyball-Deutschland hat, und bestärkt uns zugleich in der Entscheidung, das Event in Köln auf das nächste Level zu heben“, so Oszvald-Renkema weiter.

    Um 16 Uhr steigt das Endspiel der Frauen. Während der VfB Suhl LOTTO Thüringen erstmals seit 2014 wieder im Pokalfinale steht und bei der Mannheim-Premiere die Chance auf den zweiten Pokalsieg der Vereinsgeschichte hat, will sich Allianz MTV Stuttgart den sechsten Titel sichern. Zuletzt triumphierten die Stuttgarterinnen 2024 in der SAP Arena.

    Ab 19 Uhr können sich die Fans auf einen packenden Schlagabtausch zwischen der SVG Lüneburg und dem VfB Friedrichshafen freuen. Der Rekordpokalsieger vom Bodensee strebt bei seiner 19. Finalteilnahme den 18. Pokalsieg an. Lüneburg träumt im vierten Anlauf – alle bisher gegen Friedrichshafen – weiter vom ersten Titel der Vereinsgeschichte.
     

    Der Kampf um den ersten Titel des Jahres – live bei Dyn und SPORT1

    Wenn die vier Teams um die Pokale kämpfen, ist VBL-Medienpartner Dyn mittendrin. Neben den Live-Übertragungen dürfen sich Volleyballfans auch auf bekannte Gesichter und zusätzliche Formate freuen. Beide Finalspiele werden von Dyn-Moderatorin Anett Sattler begleitet. Sendestart ist bei beiden Begegnungen 30 Minuten vor dem ersten Aufschlag.

    Aber auch im FREE-TV kommen Volleyballfans auf ihre Kosten: SPORT1 zeigt das Endspiel der Frauen live ab 15.45 Uhr.
     

    Alle Informationen gibt es unter dvv-pokal.de

    16.02.2026, 14:13
  • VBL rückt mit OOH-Kampagne das Zoi DVV-Pokalfinale 2026 ins Blickfeld

    VBL rückt mit OOH-Kampagne das Zoi DVV-Pokalfinale 2026 ins Blickfeld

    Pokal | VBL-News

    Mit einer aufmerksamkeitsstarken Out-of-Home-Kampagne setzt die Volleyball Bundesliga (VBL) gemeinsam mit der ProPosition Werbeagentur GmbH das Zoi DVV-Pokalfinale 2026 in Szene. In den Wochen vor dem sportlichen Highlight sorgen großformatige Plakatmotive für maximale Sichtbarkeit des Events, seiner Stars und der besonderen Bedeutung dieses Finales: Es markiert den Abschied des Events aus Mannheim, bevor es 2027 in Köln ein neues Zuhause findet.

    An zentralen Standorten in ausgewählten Städten werden die Protagonist:innen des diesjährigen Zoi DVV-Pokalfinales zu echten Blickfängen. Die Kampagne lenkt den Fokus auf den doppelten Showdown der Frauen und Männer in Mannheim als eines der emotionalsten und prestigeträchtigsten Events im deutschen Volleyball-Kalender.

    VBL-Geschäftsführerin Kim Oszvald-Renkema betont den besonderen Stellenwert der Kampagne: „Das Zoi DVV-Pokalfinale ist eines unserer absoluten Saisonhighlights: sportlich, emotional und atmosphärisch. Dank der Expertise unseres Partners ProPosition geben wir dem Event und seinen Stars die Bühne, die sie verdienen. Gleichzeitig ist es ein bewusster Abschied aus Mannheim, wo wir viele unvergessliche Pokalmomente erleben durften, und ein spannender Ausblick auf das nächste Kapitel in Köln.“


    Die Spielerinnen des VfB Suhl LOTTO Thüringen freuen sich über das Plakat für das Zoi DVV-Pokalfinale 2026.
    (Foto: VfB Suhl LOTTO Thüringen)

    Gemeinsam mit der ProPosition Werbeagentur GmbH setzt die VBL damit nach der erfolgreichen Saisonstart-Kampagne erneut auf Out-of-Home-Werbung, um große Sportmomente erlebbar zu machen. Das Stuttgarter Unternehmen bringt seine umfassende Erfahrung von der strategischen Standortplanung bis zum Medieneinkauf ein und unterstreicht damit seine enge Verbundenheit mit dem Zoi DVV-Pokalfinale, das bereits in den vergangenen Jahren erfolgreich begleitet wurde.

    Die ProPosition Werbeagentur GmbH realisiert die Kampagne daher auch in diesem Jahr wieder aus voller Überzeugung. „Volleyball begleitet uns schon seit vielen Jahren – und jedes Projekt mit der VBL fühlt sich ein bisschen wie ein ‚Heimspiel‘ an. Wir teilen die Begeisterung, die Energie und den Teamgeist dieser tollen Sportart. Mit dem Zoi DVV-Pokalfinale wollen wir genau dieses Gefühl nach außen tragen und zeigen, was Volleyball in Deutschland so besonders macht“, so Patrick Wollny-Geiger von der ProPosition Werbeagentur GmbH.

    In den Städten und Regionen der vier Finalisten Stuttgart, Suhl, Friedrichshafen, Lüneburg und in Mannheim selbst schaffen die Motive nicht nur Aufmerksamkeit für das Event, sondern stärken auch die Identifikation mit den Athlet:innen und Vereinen vor Ort. Mit der OOH-Kampagne unterstreicht die VBL einmal mehr ihren Anspruch, die Sichtbarkeit des Volleyballs kontinuierlich zu steigern, die Fanbindung zu fördern und große Events nachhaltig im Bewusstsein der Community zu platzieren.

    13.02.2026, 12:26
  • Zwei Duelle der Gegensätze im Zoi DVV-Pokalfinale

    Zwei Duelle der Gegensätze im Zoi DVV-Pokalfinale

    Pokal | VBL-News

    Wenn am 28. Februar zum letzten Mal der Vorhang für das Zoi DVV-Pokalfinale in Mannheim aufgeht, können sich Volleyballfans auf zwei Endspiele freuen, die Pokalpremieren und -traditionen vereinen. In der SAP Arena stehen vier Teams auf dem Feld, deren Voraussetzungen und Wege ins Finale nicht unterschiedlicher sein könnten.


    VfB Suhl LOTTO Thüringen vs. Allianz MTV Stuttgart

    Mannheim-Neuling fordert einen Stammgast


    Der VfB Suhl LOTTO Thüringen ist Debütant in Mannheim und hat sich nach packenden Duellen ins Finale gekämpft. Besonders im Halbfinal-Derby gegen den Titelverteidiger Dresdner SC setzte sich Suhl in einem dramatischen Fünf-Satz-Krimi mit 3:2 durch. Damit stehen die Thüringerinnen erstmals seit 2014 wieder im Endspiel um den nationalen Titel – und greifen nach dem zweiten Pokalsieg der Vereinsgeschichte. Der bisher einzige Triumph gelang 2008. In den vergangenen Jahren war für Suhl mehrfach im Viertelfinale Endstation.

    Allianz MTV Stuttgart hat sich unterdessen mit beeindruckender Souveränität den Platz im Finale gesichert. Durch klare 3:0-Erfolge im Achtel-, Viertel- und Halbfinale – zuletzt gegen den amtierenden deutschen Meister SSC Palmberg Schwerin – zeigte das Team von Trainer Konstantin Bitter seine Stärke und Konstanz. Die Stuttgarterinnen gehen als Topfavoritinnen und Veteraninnen der SAP Arena in das Endspiel: Acht Finalteilnahmen stehen zu Buche, sechs davon in Mannheim. Drei der insgesamt fünf Titel holten die Stuttgarterinnen ebendort. Das diesjährige Finalduell ist zugleich die Neuauflage des Endspiels aus dem Jahr 2011, als die Schwäbinnen mit 3:0 den Titel gewannen.


    Der VfB Suhl LOTTO Thüringen zog mit einem Sieg gegen den Titelverteidiger Dresdner SC ins Zoi DVV-Pokalfinale ein.
    (Foto: Stephan Rossteuscher)

    Der Tabellenerste und -zweite setzen auf die besten Spielerinnen der Liga

    In der Bundesliga gab es in dieser Saison bereits das Finalduell – dort behielt Stuttgart in der heimischen SCHARRena klar die Oberhand. Nur eine Woche vor dem Zoi DVV-Pokalfinal findet die „Generalprobe“ in der Suhler Wolfsgrube statt. Dann lädt der VfB, der vom Ungarn László Hollósy trainiert wird, zum zweiten Härtetest der Saison.

    Beide Finalisten können auf starke Einzelspielerinnen bauen: Suhl stellt mit der tschechischen Diagonalangreiferin Monika Brancuska die bisherige Topscorerin der aktuellen Spielzeit.  Zuspielerin Lara Nagels liegt auf Platz drei der Saison-MVPs mit fünf goldenen und einer silbernen Medaille. Vor ihr im MVP-Ranking liegt Stuttgarts Mittelblockerin Lucia Varela. Die Spanierin kommt auf sieben goldene Auszeichnungen. Ihre Teamkollegin, Diagonalangreiferin Pauline Martin, belegt derzeit den fünften Platz unter den Topscorerinnen der Liga und den vierten Platz in der MVP-Rangliste.


    Allianz MTV Stuttgart erspielte sich gegen den amtierenden Deutschen Meister die Chance auf den sechsten Pokaltitel.
    (Foto: Frank Voß)

    Die erfahrenste Spielerin auf dem Feld wird Stuttgarts Libera Yurika Bamba sein. Die 34 Jahre alte Japanerin kennt Suhl bestens, spielte selbst zwei Jahre dort. Mit 1,53m Körpergröße steht auf selbiger Position auf anderer Seite die kleinste Spielerin auf dem Feld. Für Xiang-Chen Lai, die aus Taiwan stammt, ist Suhl die erste Auslandsstation. Mittelblockerin Varela misst indes 1,98m und ist damit die Größte auf dem Court. Das „Küken“ im Kader der Zoi DVV-Pokalfinalisten ist die erst 17 Jahre alte Außenangreiferin Leilani Slacanin in Diensten der Stuttgarterinnen.


    VfB Friedrichshafen vs. SVG Lüneburg

    Rekordpokalsieger trifft auf riesigen Titelhunger


    Für die SVG Lüneburg ist es die vierte Finalteilnahme im Zoi DVV-Pokal seit dem Bundesliga-Aufstieg. Auf dem Weg nach Mannheim präsentierten sich die Niedersachsen in beeindruckender Form und gaben in allen vier Runden keinen einzigen Satz ab: Mit klaren Siegen gegen die BADEN VOLLEYS SSC Karlsruhe, die Helios GRIZZLYS Giesen und die SWD powervolleys Düren machte das Team von Trainer Stefan Hübner den Finaleinzug perfekt. Nach den verpassten Titelchancen 2015, 2019 und zuletzt 2022 – allesamt gegen den VfB Friedrichshafen – peilt Lüneburg nun den Pokalsieg und damit den ersten großen Titel der Vereinsgeschichte an.

    Der VfB Friedrichshafen steht erstmals seit 2022 wieder im Pokalfinale und greift nach dem 18. Titel. Der Rekordpokalsieger von Trainer Adam Swaczyna zog mit souveränen Erfolgen gegen die Energiequelle Netzhoppers KW und die FT 1844 Freiburg ins Halbfinale ein, ehe im Duell mit Titelverteidiger BERLIN RECYCLING Volleys ein dramatischer 3:2-Sieg folgte. Besonders Parker Van Buren und Routinier Vojin Ćaćić übernahmen in den entscheidenden Momenten Verantwortung und führten die „Häfler“ zurück auf die große Pokalbühne. Der Montenegriner Ćaćić, der in seiner Heimat sechs Titel holte und auch 2022 bereits beim VfB an Bord war, ist international gesehen auch der erfolgreichste Teilnehmer. Während die SVG auf Revanche für die verlorenen Finals hofft, will der VfB seine beeindruckende Pokalhistorie weiter ausbauen.


    Die SVG Lüneburg möchte nach einem souveränen Weg ins Zoi DVV-Pokalfinale dort ihren ersten nationalen Titel gewinnen.
    (Foto: Anton Höfel)

    MVP-Medaillensammler auf beiden Seiten – Lüneburg mit Vorsprung im direkten Vergleich

    In der Bundesliga gab es in dieser Saison bisher zwei Aufeinandertreffen. Im Hinspiel gewann Lüneburg deutlich 3:0, das Rückspiel Anfang Februar in der Friedrichshafener SPACETECH ARENA ging mit 1:3 ebenfalls an die SVG. Während die Norddeutschen im Finale in Person von Christopher Byam mit dem besser platzierten Topscorer der Bundesligasaison antreten, hat Friedrichshafen mit Parker Van Buren einen der drei aktuellen Liga-MVPs im Kader. Doch auch SVG-Libero Sho Takahashi kann mit ebenfalls fünf goldenen MVP-Auszeichnungen diesen Status derzeit für sich beanspruchen.

    Friedrichshafens Mittelblocker Marcus Böhme ist der Mann für die großen Zahlen. Mit 2,12 m ist der gebürtige Berliner nicht nur der größte Akteur auf dem Feld, sondern auch der routinierteste. Und das in mehrfacher Hinsicht: Mit 40 Jahren liegt er in der Altersstatistik vorn und bringt auch jede Menge Pokalfinal-Erfahrung mit. 2011 stand er bereits mit Friedrichshafen im Finale, holte 2012 und 2022 den Titel. Häufiger in einem DVV-Pokalfinale stand nur SVG-Trainer Stefan Hübner, der neben seinen drei Teilnahmen als Lüneburger Coach den Pokal im Jahr 2000 als Spieler für den SSC Berlin in die Höhe stemmen konnte. Er hat mit dem 1,71 m großen Sho Takahashi den kleinsten Spieler und mit dem 18-jährigen schwedischen Nachwuchstalent Axel Enlund auch den jüngsten Akteur des diesjährigen Pokal-Showdowns in seinem Kader.


    Der Rekordpokalsieger VfB Friedrichshafen warf auf dem Weg nach Mannheim auch Serienchampion BR Volleys aus dem Rennen.
    (Foto: Alexander Hoth)

    Zwei spannende Paarungen beim letzten Zoi DVV-Pokalfinale in Mannheim

    Wenn sich am 28. Februar um 14:30 Uhr die Türen in der SAP Arena zum Einlass öffnen, können sich Fans auf ein spektakuläres Doppelfinale der Kontraste zum Abschied vom Standort Mannheim freuen. Um 16 Uhr beginnt das Finalmatch der Frauen, um 19 Uhr startet das Endspiel der Männer.

    Weitere Informationen und Tickets gibt es unter: dvv-pokal.de/

    11.02.2026, 12:13
  • VfB kämpft sich durch Höhen und Tiefen ins Zoi DVV-Pokalfinale

    VfB kämpft sich durch Höhen und Tiefen ins Zoi DVV-Pokalfinale

    Pokal | VBL-News

    Ein dramatischer Pokal-Abend endet mit blau-weißem Jubel: Der VfB Friedrichshafen hat in einem spektakulären Halbfinale des Zoi DVV-Pokals die BERLIN RECYCLING Volleys 3:2 (21:25, 25:20, 25:23, 20:25, 15:13) besiegt. Es war ein Volleyball-Abend voller Höhen und Tiefen, der alles bot, was ein Pokal-Halbfinale ausmacht. Angeführt von einem überragend aufspielenden Parker Van Buren präsentierte sich der VfB nervenstark, überstand schwierige Phasen und zeigte den BR Volleys, die abseits von Topangreifer Jake Hanes nur wenig Lösungen fanden, ihre Grenzen auf. Im Finale am Samstag, dem 28. Februar 2026, in Mannheim trifft der VfB Friedrichshafen nun auf die SVG Lüneburg.

    „Das Spiel hat das geliefert, was man davon erwartet hat. So viel Spannung, auch wenn es nicht immer hochklassig war. Wir freuen uns riesig, dass wir es geschafft haben, auch wenn es am Ende knapp war“, sagte der sichtlich bewegte VfB-Geschäftsführer Thilo Späth-Westerholt, der bereits selbst mit dem Verein im Pokalfinale gestanden hat. „Pokalfinale in Mannheim, mehr geht nicht. Wir haben dort 2015 bei der Premiere gespielt und werden die Mannheim-Reise nun beenden.“

    Hanes mit purer Schlaggewalt

    Beide Mannschaften wollten in einem Spiel wie diesem nichts dem Zufall überlassen und schickten erwartungsgemäß ihre beste Formation auf das Feld. Was zunächst ausgeglichen begann, entwickelte sich zu einem Rennen um den Anschluss für den gastgebenden VfB. Hanes ließ seine Unverzichtbarkeit für die BR Volleys immer wieder aufblitzen – zunächst durch ein krachendes Ass am Satzanfang, später mit stabilen Angriffen und einer minimalen Fehlerquote. So erarbeitete sich der Titelverteidiger vier Satzbälle in Folge. Nachdem der VfB das Sideout durchbrachte, endete der Satz beinahe symptomatisch mit einem Fehlaufschlag von Louis Kunstmann. Symptomatisch, weil der Gastgeber im Satzverlauf mehrere gute Möglichkeiten ungenutzt ließ.

    VfB minimiert Fehler in Satz zwei

    Zunächst gelang den BR Volleys in Durchgang zwei eine leichte Führung, die der VfB mit zwei Serien konterte. Grundlage dafür waren zwei erfolgreiche Blocks. Beim Stand von 5:8 sah sich Berlins Coach Joel Banks zu einer Auszeit gezwungen. Die 1.000 Fans in der SPACETECH ARENA sahen zunächst einen weiteren Block zum 10:7, ehe Berlin wieder ausglich. In Umkehrung des ersten Durchgangs war es diesmal der VfB Friedrichshafen, der dann Punkt für Punkt davonzog. Von Spielbeginn an hatten beide Seiten den Aufschlagdruck hochgehalten, was zwar einige Fehler, aber auch spektakuläre Aufschlagpunkte und Rettungstaten zur Folge hatte. Zu Beginn der Crunchtime verschlug VfB-Außenangreifer Tim Peter sein Service zum 20:18. Nach einem Aufschlag des Berliners Nolan Flexen wehrte Moritz Reichert den Häfler Angriff ab. Berlins Ruben Schott fand die Lösung im Angriff – der Satz war wieder offen, woraufhin Friedrichshafens Coach Adam Swaczyna eine Auszeit nahm. Dann ging alles schnell: Hanes verlor das Aufschlagglück, Friedrichshafen gelang eine Abwehr sowie ein Block gegen Hanes und Simon Kohn verwandelte mit einem Angriff gegen die Blockhände zum verdienten Satzausgleich.

    Simon Tischer, ehemaliger 210-maliger Nationalspieler und mehrfacher DVV-Pokalsieger mit dem VfB, zog ein Zwischenfazit: „Im ersten Satz haben die BR Volleys unsere Fehler eiskalt bestraft. Im zweiten Satz kriegen wir mehr Effekt in den Aufschlag. Man muss die Berliner unter Druck setzen, damit auch die mal anfangen, Fehler zu machen. Das war im ersten Satz gar nicht der Fall und das war im zweiten Durchgang das Mittel zum Erfolg.“

    Verletzung von Peter schockt Friedrichshafen

    Die Zuschauenden, die ein spannendes Spiel erwartet hatten, wurden weiter nicht enttäuscht. Satz drei wartete gleich einmal mit einer langen Rallye auf, die Van Buren erfolgreich für den VfB zu Ende brachte. Eine erste kleine Führung der Häfler glich Hanes aus, der nach mehreren Fehlversuchen wieder einen Aufschlag zum 13:13 traf. Der Durchgang blieb zunächst offen. Ein Lucky Point gelang Kunstmann, der seinen Aufschlag diesmal einige Millimeter höher ansetzte und mit einem Netzroller unter tosendem Applaus einen direkten Punkt zum 19:17 erzielte. Zwar gelang den Berlinern noch einmal der Ausgleich zum 21:21, doch Friedrichshafen hatte auch jetzt die besseren Abwehraktionen und machte mit dem ersten Satzball den Durchgang 25:23 zu.

    Auch der vierte Durchgang startete zunächst mit einer kleinen Führung für den VfB, gestaltete sich dann jedoch ausgeglichen. Libero Lenny Graven hielt den VfB im Spiel, auf der anderen Seite ragte weiterhin Hanes heraus. Das erste kleine Break gelang dann aber BRV-Kapitän Schott mit einem diagonalen Angriff an die Blockhände zum 15:13 für die Gäste. In dieser Phase nutzten die VfB-Angreifer die teils überragenden Aktionen Gravens nicht zum Punktgewinn. Doch die nächste Wende ließ nicht auf sich warten, denn Berlin leistete sich zwei Angriffsfehler in Folge. Dann folgte die Schrecksekunde auf Seiten der Häfler. Tim Peter musste verletzt ausgewechselt werden. Jonas Van Huizen kam ins Spiel, doch das Momentum lag nun bei den Berlinern, die den Satz mit 25:20 gewannen.

    „Warrior“ Cacic wendet das Blatt

    Swaczyna reagierte auf den Ausfall Peters und brachte mit Vojin Cacic einen Routinier und Leader auf das Feld. Der Montenegriner, der den Verein 2023 nach zwei emotionalen Jahren verlassen hatte, war zu Saisonbeginn zurückgekehrt, um „dem Club zu helfen“, und das tat er. Cacic blockte zunächst Hanes und fand anschließend eine clevere Lösung im Angriff. Ein Fehler von Schott brachte den VfB mit 7:2 in Führung, das 9:4 nach dem Seitenwechsel erzielte erneut Cacic gegen den Dreierblock.

    Die Entscheidung schien gefallen, als der wieder einmal auffälligste Spieler der Berliner, Jake Hanes, seinen Aufschlag zum 5:10 aus Sicht der Gäste weit ins Aus schlug. Doch der VfB verlor kurzzeitig die Nerven, vier Berliner Blocks verkürzten den Rückstand. Am Ende behielt Friedrichshafen die Ruhe: Van Buren, der 18 Punkte erzielte und zum MVP gewählt wurde, setzte den Schlusspunkt zum 15:13. „Hier so in fünf Sätzen vor heimischem Publikum zu gewinnen, das war etwas ganz Besonderes. So etwas habe ich noch nicht erlebt“, sagte der Diagonalangreifer.


    Der VfB Friedrichshafen feiert nach einem dramatischen Fünf-Satz-Erfolg den Einzug ins Zoi DVV-Pokalfinale. 
    (Foto: Alexander Hoth)

    Im Finale wartet Lüneburg

    Im Finale in Mannheim wartet die SVG Lüneburg, die in einem hochklassigen Halbfinale am Dienstagabend gegen die SWD powervolleys Düren mit 3:0 (25:23, 25:17, 26:24) gewonnen hatte. Die Mannschaft von Coach Stefan Hübner hat nun zum vierten Mal die Chance, den ersten Pokalsieg der Vereinsgeschichte überhaupt einzufahren. Das Duell im Pokalfinale zwischen Friedrichshafen und Lüneburg hatte es zuletzt 2022 gegeben. Damals war der VfB als Sieger vom Feld gegangen, angeführt von Vojin Cacic.

    Tickets für das Zoi DVV-Pokalfinale in Mannheim können unter www.saparena.de sowie im VBL-Ticketshop erworben werden.
    Weitere Informationen zum Zoi DVV-Pokal finden sich auf 
    www.dvv-pokal.de.

     

    17.12.2025, 23:45
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