DVV Pokalfinale am 28.02.2021 in der SAP Arena Mannheim
  • DVV-Pokalfinale der Frauen: Das ewige Duell

    DVV-Pokalfinale der Frauen: Das ewige Duell

    Pokal | VBL-News

    Stuttgart vs. Potsdam, Potsdam vs. Stuttgart – es ist das ewige Duell im Volleyball der Frauen. Beim DVV-Pokalfinale am 3. März 2024 in der Mannheimer SAP Arena stehen sich die beiden Teams bereits zum sechsten Mal in dieser Saison gegenüber.

    Die Bilanz ist eindeutig: Viermal ging Allianz MTV Stuttgart in den Duellen gegen Potsdam als Sieger vom Feld – zweimal in den Playoffs der Champions League sowie am neunten Bundesliga-Spieltag und am vergangenen Wochenende in der Zwischenrunde. Nur einmal – am letzten Spieltag der Hauptrunde – triumphierten die Brandenburgerinnen.

    Auch in den beiden Meisterschaftsfinalen der letzten zwei Saisons lieferten sich Stuttgart und Potsdam packende Spiele. 2023 krönten sich die Baden-Württembergerinnen nach vier Partien zum Deutschen Meister, im Jahr zuvor ging es über die volle Distanz bis Stuttgart die Meisterschale in die Höhe stemmen konnte. Nur beim Supercup 2022 schnappte sich Potsdam mit einem 3:1-Sieg den Titel. Das letzte Aufeinandertreffen im DVV-Pokal liegt bereits drei Jahre zurück. Damals warf der SCP im Halbfinale Stuttgart aus dem Wettbewerb und zog erstmals ins Pokalfinale ein. Während Potsdam nun im dritten Anlauf endlich den ersehnten Pokal-Titel feiern will, blickt Stuttgart bereits auf vier Erfolge zurück.


    Allianz MTV Stuttgart und SC Potsdam stehen sich im DVV-Pokalfinale das sechste Mal in dieser Saison am Netz gegenüber.
    (Foto: Jens Körner)

    Die aktuellen Statistiken sprechen ebenfalls für Stuttgart, die jüngst im Viertelfinale der Champions League den türkischen Spitzenklub Fenerbahce Opet ISTANBUL in eigener Halle mit 3:2 schlugen und dementsprechend Selbstvertrauen getankt haben. Mit Britt Bongaerts hat das Team von Konstantin Bitter aktuell die wertvollste Spielerin der Bundesliga in ihren Reihen. Sieben Mal erhielt die Zuspielerin die goldene MVP-Medaille. Kapitänin Maria Segura Pallerés hat zudem fünf Auszeichnungen und liegt auf Rang vier. Der SC Potsdam ist mit Mittelblockerin Anastasia Cekulaev und Zuspielerin Raquel Lazaro Castellanos, die jeweils auf vier goldene Medaillen kommen, auf dem siebten Platz im Ranking vertreten. Bei den Top-Scorerinnen der Hauptrunde liegt Stuttgarts Krystal Rivers mit 128 Punkten auf Rang eins deutlich vor Potsdams Suvi Katrina Kokkonen mit 88 Punkten auf Rang 14. Die amerikanische Diagonalangreiferin (191 Angriffspunkte) liegt in der Statistik der Hauptrunde auch im Angriffsranking deutlich vor ihrer Kollegin Danielle Harbin (158 Angriffspunkte). Im Aufschlag dominiert Stuttgart ebenfalls: Maria Segura Pallerés hat in der Hauptrunde 32 Aufschlagpunkte erzielt, Antonia Stautz vom SCP kommt nur auf 23. Lediglich in den Bereichen Block und Annahme liegen die Potsdamerinnen vorne. Breland Morrissette vom SCP kommt auf 39 Blockpunkte, Monique Strubbe erzielte 34 Blockpunkte für Stuttgart. Potsdams Libera Justine Wong-Orantes weist 50,5 Prozent perfekte oder gute Annahmen auf, Michelle Schwerdtner kommt als beste Stuttgarterin auf 45,5 Prozent.

    Doch egal, was in der Vergangenheit passierte und wie die Statistiken aussehen, eines ist klar: Der Pokal hat seine eigenen Gesetze.

    Das DVV-Pokalfinale kann hier verfolgt werden:

    • 13:30 Uhr, Finale der Frauen: SC Potsdam vs. Allianz MTV Stuttgart live im Free-TV beim SWR sowie im Livestream bei swr.de/sport, sportschau.de sowie Dyn
    • 16:15 Uhr, Finale der Männer: WWK Volleys Herrsching vs. BERLIN RECYCLING Volleys im Livestream bei Dyn

    Wer live vor Ort dabei sein möchte, kann unter www.saparena.de noch Eintrittskarten (ab 15 Euro) für das DVV-Pokalfinale kaufen. Der Einlass in die SAP Arena findet am Finaltag ab 12:00 Uhr statt.

    Alle Informationen rund um das DVV-Pokalfinale finden sich online unter dvv-pokal.de.

    22.02.2024 19:55
  • Das DVV-Pokalfinale live im Free-TV und Stream – Startzeiten beider Finalspiele stehen fest

    Das DVV-Pokalfinale live im Free-TV und Stream – Startzeiten beider Finalspiele stehen fest

    Pokal | VBL-News

    Das DVV-Pokalfinale am 3. März ist der erste Höhepunkt im Volleyballjahr 2024. Bei den Frauen kämpfen der SC Potsdam und Allianz MTV Stuttgart um die begehrte Trophäe. Der SWR überträgt das Duell live im Free-TV. Bei den Männern treten die BERLIN RECYCLING Volleys gegen die WWK Volleys Herrsching an. Die Partie läuft im Livestream bei Dyn.

    Jedes Jahr zieht es tausende Volleyballfans in die SAP Arena in Mannheim. Wer nicht live vor Ort bei dem Spektakel dabei ist, kann den Titelshowdown am Bildschirm verfolgen. Im Zuge der Übertragungsplanung wurden nunmehr auch die Startzeiten der Finalspiele festgelegt.

    Die Frauen eröffnen um 13:30 Uhr die neunte Auflage des Pokalfinales in Mannheim. Die Potsdamerinnen wollen im dritten Anlauf endlich den ersten Pokalerfolg feiern, die Stuttgarterinnen streben bereits ihren fünften Titel im Pokalwettbewerb an. Der SWR überträgt die Partie sowohl in seinem bundesweit empfangbaren Dritten TV-Programm als auch auf swr.de/sport und sportschau.de. Wie alle Spiele der Frauen Bundesliga und des DVV-Pokals zeigt auch Dyn das Match im Rahmen der bestehenden Sublizenz.

    Um 16:15 Uhr steigt dann das Finale der Männer. Dyn zeigt das Spiel exklusiv. Dort kommt es zu einer Premiere: Erstmals in der Vereinsgeschichte schafften die WWK Volleys Herrsching den Sprung ins Finale. Dort treffen sie auf den sechsfachen Pokalsieger und Titelverteidiger aus Berlin.


    Fans können das Volleyball-Highlight des Jahres live im Free-TV und Stream verfolgen.
    (Foto: Conny Kurth)

    „Wir freuen uns, dass mit dem SWR ein öffentlich-rechtlicher Sender das Finalspiel der Frauen live im Fernsehen überträgt. Uns gelingt es auf diese Weise, Volleyball einem breiteren Publikum näherzubringen“, so Daniel Sattler, Geschäftsführer der Volleyball Bundesliga (VBL). Er ergänzt: „Zudem können sich alle Sportfans auf einen großartigen Pokalsonntag bei unserem Medienpartner Dyn freuen, der sowohl das Pokalfinale der Männer als auch der Frauen übertragen und dabei mit breiter Berichterstattung rund um beide Duelle überzeugen wird.“

    • 13:30 Uhr, Finale der Frauen: SC Potsdam vs. Allianz MTV Stuttgart live im Free-TV beim SWR sowie im Livestream bei swr.de/sport, sportschau.de sowie Dyn
    • 16:15 Uhr, Finale der Männer: WWK Volleys Herrsching vs. BERLIN RECYCLING Volleys im Livestream bei Dyn

    Wer doch lieber live vor Ort dabei sein möchte, kann noch bei den offiziellen Ticketpartnern www.saparena.de und www.ticketmaster.de Eintrittskarten (ab 15 Euro) für das DVV-Pokalfinale kaufen. Der Einlass in die SAP Arena findet am Finaltag ab 12:00 Uhr statt.

    Alle Informationen rund um das DVV-Pokalfinale finden sich online unter dvv-pokal.de.

    08.02.2024 23:29
  • Stuttgart und Potsdam ziehen ins DVV-Pokalfinale ein

    Stuttgart und Potsdam ziehen ins DVV-Pokalfinale ein

    Pokal | VBL-News

    Das Finale steht fest: Mit überzeugenden Auftritten in den Halbfinals haben Allianz MTV Stuttgart und der SC Potsdam den Sprung ins DVV-Pokalfinale am 3. März geschafft. Damit kämpfen die beiden Teams, die sich auch im Playoff-Finale der vergangenen Saison gegenüberstanden, um den ersten Titel 2024 – spannender kann das Volleyball-Spektakel in der SAP Arena in Mannheim also kaum werden. 

    Der viermalige Pokalsieger Stuttgart sichert sich den Finaleinzug

    Los ging es an diesem mit Spannung erwarteten Halbfinalabend im DVV-Pokal der Frauen mit dem ersten Aufschlag vom Dresdner SC, der sich für das Match viel vorgenommen hatte. Doch die Spielerinnen vom Allianz MTV Stuttgart überzeugten vor allem in den Sätzen eins und vier und sicherten sich mit einem 3:1-Auswärtserfolg (25:15, 23:25, 28:26, 25:13) nach zuletzt 2022 erneut den Einzug ins DVV-Pokalfinale.

    Zu Beginn der Partie machten beide Mannschaften viel Druck im Aufschlag, sodass es im Angriff häufig über die Außenpositionen gehen musste. Hier waren es die Stuttgarterinnen, die mehr Druck entwickelten. Auch dank starker Aktionen in Block und Abwehr sicherte sich das Team von Headcoach Konstantin Bitter den ersten Satzgewinn mit zehn Punkten Vorsprung.

    Doch die Gastgeberinnen ließen sich davon nicht entmutigen und starteten besser in Durchgang zwei. Stuttgarts Trainer musste bei einem 6:3-Rückstand eine erste Auszeit nehmen. Die Spielerinnen aus Stuttgart gaben nicht auf, kämpften sich Stück für Stück wieder zurück in den Satz und übernahmen bei 16:15 das erste Mal die Führung. In der Crunchtime schenkten sich beide Teams nichts. Ein Einbeiner über Dresdens Mittelblockerin Tia Jimerson sicherte Dresden den ersten Satzball bei 24:23, den die zuvor eingewechselte Famke Boonstra mit einem Angriff über Position vier nach starker Abwehr von Kapitänin Jennifer Janiska zum Satzgewinn verwandelte.

    In Satz drei knüpften die Dresdnerinnen zunächst an ihre Leistung an und zogen schnell 4:0 davon. Doch die Spielerinnen um die stark spielende Kapitänin Maria Segura Palleres gaben nicht auf und kämpften sich wieder ran. In der Endphase des Satzes ergab sich dann ein ähnliches Bild wie in Durchgang zwei. Beide Teams agierten auf Augenhöhe und kämpften um jeden Ball. Bei einer 24:23-Führung für Dresden wehrte der amtierende Supercup-Gewinner den ersten Satzball dank eines Angriffs von Krystal Rivers ab und sicherte sich anschließend den knappen Satzgewinn mit einem Block gegen Grace Frohling.

    Im vierten Satz schien die Gegenwehr Dresdens gebrochen. Stuttgart dominierte von nun an das Spiel und erkämpfte sich beim Stand von 24:13 elf Matchbälle, von denen sie nur einen brauchten. Entsprechend erleichtert zeigte sich Stuttgarts Trainer Bitter: „Wir wussten, dass es sehr schwierig wird, weil wir wussten, was Dresden kann. Wir haben drei Wochen hart gearbeitet und heute verdient gewonnen. Ich bin unheimlich stolz. Es ist immer unser Anspruch ins Finale einzuziehen.“


    Große Freude beim Allianz MTV Stuttgart über den Einzug ins DVV-Pokalfinale 2024. 
    (Foto Denis Trapp)

    Potsdam erreicht zum dritten Mal das DVV-Pokalfinale

    Deutlicher ging es im zweiten Halbfinale zwischen den Roten Raben Vilsbiburg und dem SC Potsdam zu. Potsdam sicherte sich die zweite Finalteilnahme im DVV-Pokal in Folge dank eines 3:0 (25:18, 25:23, 25:22) in der Vilsbiburger Ballsporthalle. Dabei starteten die Roten Raben besser ins Spiel und gingen 7:3 in Führung. Die Potsdamerinnen ließen sich davon nicht aus der Ruhe bringen und erkämpften sich zunächst den 8:8-Ausgleich und wenig später die 10:9-Führung. In der Satzmitte konnte sich keine der beiden Mannschaften absetzen, bis eine Aufschlagserie von Potsdams Mittelblockerin Anastasia Cekulaev die Annahme Vilsbiburgs immer wieder vor Probleme stellte. Ein Block von Veronika Djokic sicherte dem SCP den Gewinn des ersten Satzes.

    In Durchgang zwei begann das Team von Cheftrainer Riccardo Boieri, wo es zuvor aufgehört hatte und erkämpfte sich eine frühe Führung. Doch Vilsbiburg wollte sich nicht geschlagen geben und kam zurück ins Spiel. Die Endphase im zweiten Satz war beim Spielstand von 23:23 an Spannung kaum zu überbieten. Ein Angriff von Suvi Kokkonen, die vergangene Saison noch bei den Roten Raben gespielt hatte, brachte den Potsdamerinnen den ersten Satzball, den sie mit einem Block gegen die ansonsten stark aufspielende Diagonalangreiferin Pauline Martin zum 25:23 verwandelten.

    Die Mannschaft von Juan Diego Garcia Diaz wehrte sich in Satz drei aufopferungsvoll gegen die Niederlage und erspielte sich zunächst eine 4:1- und wenig später eine 12:8-Führung. Beim 17:12 für die Roten Raben nahm Boieri eine Auszeit, die wirkte. Potsdam kam wieder ran und glich zum 18:18 aus. In der Endphase wurde es noch einmal spannend. Am Ende sicherte ein Block von Potsdam Diagonalangreiferin Danielle Harbin das 25:22 und somit den dritten DVV-Pokalfinaleinzug der Vereinsgeschichte. „Wir wussten, dass es ein schweres Spiel wird. Die Roten Raben haben 200 Prozent gegeben, aber wir haben 300 Prozent gegeben. Wir haben Lösungen im Angriff gefunden und gut angenommen. Ich bin superstolz“, freute sich Potsdams Nationalspielerin Cekulaev.


    Der SC Potsdam freut sich über den erneuten Einzug ins DVV-Pokalfinale.
     

    Damit ist das DVV-Pokalfinale am 3. März 2024 komplett. Tickets für das Volleyball-Highlight des Jahres sind bei den offiziellen Ticketpartnern Ticketmaster und SAP Arena ab 15,00 Euro erhältlich.

    Alle Informationen rund um das DVV-Pokalfinale finden Sie unter nachfolgendem Link: www.dvv-pokal.de.

    15.12.2023 01:29
  • Im DVV-Pokalhalbfinale der Frauen geht’s um alles oder nichts

    Im DVV-Pokalhalbfinale der Frauen geht’s um alles oder nichts

    Pokal | VBL-News

    Im DVV-Pokal der Frauen haben vier Mannschaften das Ticket für das große Finale in der SAP Arena in Mannheim im Blick. Nur noch eine Runde gilt es zu überstehen, doch die dürfte für niemanden ein Spaziergang werden. Am morgigen Donnerstag empfangen die Roten Raben Vilsbiburg, die im Viertelfinale den Titelverteidiger SSC Palmberg Schwerin aus dem Wettbewerb geworfen hatten, den Vorjahresfinalisten SC Potsdam. Der Dresdner SC hat den Allianz MTV Stuttgart zu Gast.

    Im November hatte es in der Bundesliga bereits das Duell zwischen Stuttgart und Dresden in der SCHARRena gegeben. Damals war das Team aus Sachsen mit 3:1 als Sieger vom Feld gegangen. Dresden hatte sich außerdem zuletzt mit einer furiosen Siegesserie Platz zwei der Bundesligatabelle und den Einzug in die Zwischenrunde des CEV Cups gesichert – und dabei Schwerin geschlagen. Die Niederlage gegen den Tabellenführer in der letzten Woche schmerzt, soll aber kein Fingerzeig auf das Pokalhalbfinale sein. „Es war unsere fünfte englische Woche hintereinander. Angesichts vieler Infekte bei unseren Spielerinnen war klar, was uns in Schwerin erwartet“, hatte DSC-Trainer Alexander Waibl nach der zweiten Saison-Niederlage erklärt. Nach der Niederlage im Pokalfinale 2022 haben die Dresdnerinnen noch eine Rechnung mit Stuttgart im Pokalwettbewerb offen.

    Nach dem 3:0-Auswärtssieg beim SC Potsdam fühlt sich Allianz MTV Stuttgart für das Halbfinale des DVV-Pokals gut gerüstet. Dort hatte die Mannschaft von Trainer Konstantin Bitter eine starke Leistung gezeigt, die es nun gegen Dresden zu wiederholen gilt. Die bisher einzige Saisonniederlage, die Stuttgart ausgerechnet gegen den DSC kassierte, ist abgehakt, der Fokus des viermaligen Titelträgers voll auf der Vorschlussrunde.


    Sowohl Stuttgart als auch Dresden wollen unbedingt ins DVV-Pokalfinale. 
    (Foto: Frank Voß)

    Im zweiten Halbfinale will der Tabellenachte aus Vilsbiburg seine Erfolgsserie in diesem Wettbewerb fortsetzen. Das Bundesliga-Duell vor gut drei Wochen hatten die Roten Raben in Potsdam mit 3:0 zwar verloren, konnten aber einige Rückschlüsse für das anstehende K.-o.-Spiel ziehen. Denn das Vilsbiburg Pokal kann, hat das Team von Trainer Juan Diego Garcia Diaz in den beiden Runden zuvor bewiesen. Auch gegen die Kontrahenten aus Münster und Schwerin gab es in der Liga klare Niederlagen, im Pokal setzten sich die Raben durch. Zudem hat der Titelträger von 2009 und 2014 mit Sportdirektor Guillermo Gallardo derzeit einen Mann im Hintergrund, mit dem der Verein seinen ersten Pokalerfolg als Trainer feierte.

    Für den Gegner aus Potsdam lief es im Dezember bisher alles andere als rund. Zwei Niederlagen in der Bundesliga und eine im internationalen Wettbewerb stehen zu Buche. Das Pokalhalbfinale soll die Wende bringen. „Wir wollen definitiv nicht so weitermachen, wie wir den Dezember begonnen haben“, lässt SCP-Zuspielerin Raquel Lazaro auf der vereinseigenen Homepage verlauten. „Wir haben die Möglichkeit, uns für das Pokalfinale zu qualifizieren. Wir wissen, wir können sie besiegen. Aber wir wissen auch: Es wird schwer.“ Für das Team von Chefcoach Riccardo Boieri geht es um den dritten Einzug in ein DVV-Pokalfinale in der Vereinsgeschichte. Im Pokalwettbewerb standen sich beide Teams zuletzt in der Saison 2022/23 im Achtelfinale gegenüber, damals mit dem besseren Ende für die Potsdamerinnen.


    Potsdam geht als Favorit ins DVV-Pokalhalbfinale gegen die Roten Raben Vilsbiburg.
    (Foto: Nicol Marschall)

    DVV-Pokal, Halbfinale der Frauen:

    • HF1: Do., 14.12.23, 20:05 Uhr, Dresdner SC vs. Allianz MTV Stuttgart
    • HF2: Do., 14.12.23, 20:15 Uhr, Rote Raben Vilsbiburg vs. SC Potsdam

    Beide Halbfinalspiele des DVV-Pokals sind bei SPORT1 im FREE-TV in der Konferenz zu sehen. Los geht es hier ab 20 Uhr. Zudem können beide DVV-Pokalhalbfinalspiele auch als Einzelstreams auf SPORT1.de, auf SPORT1 Extra und bei Dyn verfolgt werden.

    Egal, wer am Ende das Halbfinale gewinnt – für Volleyball-Fans ist das Endspiel ein echtes Highlight. Tickets für das DVV-Pokalfinale am 3. März 2024 sind schon jetzt bei den offiziellen Ticketpartnern Ticketmaster und SAP Arena ab 15,00 Euro erhältlich.

    Alle Informationen rund um das DVV-Pokalfinale finden Sie unter nachfolgendem Link: www.dvv-pokal.de

    13.12.2023 19:48
  • DVV-Pokalfinalbegegnung der Männer steht fest: Titelverteidiger trifft auf Final-Neuling

    DVV-Pokalfinalbegegnung der Männer steht fest: Titelverteidiger trifft auf Final-Neuling

    Pokal | VBL-News

    Die WWK Volleys Herrsching und die BERLIN RECYCLING Volleys ziehen ins DVV-Pokalfinale ein und kämpfen am 3. März um den ersten Titel des Jahres 2024. Damit kommt es in der SAP Arena Mannheim zu einer Premiere, denn den Herrschingern gelang erstmals in der Vereinsgeschichte der Sprung ins Finale.

    Glanzleistung sichert den WWK Volleys Herrsching den Finaleinzug

    Im ersten Halbfinale besiegten die WWK Volleys Herrsching die Helios GRIZZLYS Giesen überraschend deutlich in drei Sätzen (25:20, 25:14, 25:14). Herrsching überzeugte insbesondere mit einer starken Leistung in Aufschlag und Abwehr. Den allerersten Punkt des Halbfinalabends machten die GRIZZLYS, dann übernahmen die Gäste aus Bayern schnell die Führung, indem sie alle langen Rallys gegen nervös wirkende Gastgeber für sich entschieden. Ein Fehlaufschlag Giesens besiegelte den ersten Satzgewinn für Herrsching.

    Im zweiten Satz fand die Mannschaft von GRIZZLYS-Trainer Itamar Stein keine Mittel gegen die starken Aufschläge der Herrschinger, die insgesamt zwölfmal von der Grundlinie punkteten. Auch im dritten Satz kam das Team um den überragend spielenden Libero Lenny Graven viel besser ins Spiel und zeigte eine überzeugende Leistung in allen Elementen, der die Gastgeber an diesem Abend nichts entgegensetzen konnten.


    Die WWK Volleys Herrsching bejubeln den ersten Finaleinzug im DVV-Pokal. (Foto: Elisabeth Kloth)

    Nach dem erstmaligen Einzug ins DVV-Pokalfinale fielen die Reaktionen der Herrschinger Spieler entsprechend euphorisch aus. „Einfach nur geil. Es hat riesigen Spaß gemacht. Ich habe allen gesagt, ich habe ein gutes Gefühl. Wir waren mental bereit. Wir wollten zeigen, dass wir die Grizzlys schlagen können. Jeder hat für den anderen gekämpft. Es geht rasant aufwärts. Ich hoffe, alle supporten uns in Mannheim“, konnte der MVP des Spiels, Lenny Graven, sein Glück gar nicht fassen. Zuspieler Eric Burggräf, einer von drei Herrschinger Akteuren, die schon einmal im Pokalfinale dabei waren, freute sich ebenfalls: „Ich finde es supergeil, dass wir jetzt nach Mannheim fahren. Es sind die geilsten drei Tage Volleyball, die man haben kann.“

    Tiebreak entscheidet über zweiten Finalteilnehmer

    Dramatischer ging es in der zweiten Halbfinalpartie zwischen den BERLIN RECYCLING Volleys und der SVG Lüneburg zu. Die Berliner gewannen nach über zwei Stunden Spielzeit 3:2 (25:20, 21:25, 25:19, 16:25, 15:11). Zu Spielbeginn wurde das Team aus Berlin seiner Favoritenrolle gerecht und sicherte sich den ersten Satz. Doch im zweiten Durchgang drehte sich das Bild: Auf einmal kamen die Spieler von SVG-Coach Stefan Hübner besser in die Begegnung und erspielten sich eine komfortable Führung, die sie sich bis zum Satzende nicht mehr nehmen ließen.

    In Satz drei dann ein ähnliches Bild wie zum Start der Partie, wieder behielt der Hauptstadtclub die Oberhand. Doch davon ließen sich die Lüneburger nicht entmutigen und kamen auch dank einer starken Leistung des Youngsters Theo Mohwinkel wieder zurück ins Match, sodass die Entscheidung im Tiebreak fallen musste. Im entscheidenden fünften Satz schenkten sich beide Teams nichts, doch der spätere MVP Marek Sotola und Kapitän Ruben Schott machten mit ihrer ganzen Erfahrung die wichtigen Punkte. Sotola war es auch, der mit einem Angriff den ersten Matchball für die Berliner erspielte und diesen anschließend mit einem Ass verwandelte.


    Bei den BERLIN RECYCLING Volleys lebt der Traum von der Titelverteidigung weiter. (Foto: Maria Butze)

    Nach starkem Kampf scheiden die LüneHünen wie schon im vergangenen Jahr gegen die Berliner aus dem Pokalwettbewerb aus. Die BR Volleys hingegen wahren die Chance auf die Titelverteidigung. Diagonalangreifer Sotola, der mit insgesamt 30 erzielten Punkten einen großen Anteil an dem Erfolg hatte, zeigte sich nach dem Kraftakt entsprechend erleichtert: „Es hat uns geholfen zuhause mit den Fans im Rücken zu spielen. Wir haben bis zum Schluss gekämpft und nie aufgegeben. Es war wirklich schwierig, weil es viele Asse gab und der Druck beim Aufschlag sehr groß war.“

    Damit ist alles angerichtet für ein denkwürdiges DVV-Pokalfinale vor über 10.000 Fans. Tickets für das Volleyball-Highlight des Jahres am 3. März 2024 sind bei den offiziellen Ticketpartnern Ticketmaster und SAP Arena ab 15,00 Euro erhältlich.

    Alle Informationen rund um das DVV-Pokalfinale finden Sie unter nachfolgendem Link: www.dvv-pokal.de.

    06.12.2023 23:54
Fotos Videos
Jetzt Tickets sichern!