DVV Pokalfinale am 29.01.2017 in der SAP Arena Mannheim
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    Pokal | News
    Vital Heynen ist am 29. Januar in der SAP Arena Mannheim. Schließlich spielt sein VfB Friedrichshafen im DVV-Pokalfinale gegen die Berlin Recycling Volleys (16.45 Uhr). Doch auch Giovanni Guidetti macht sich auf den Weg in die Region Rhein-Neckar.

    Klar! Vital Heynen ist am 29. Januar in der SAP Arena Mannheim. Schließlich spielt sein VfB Friedrichshafen im DVV-Pokalfinale gegen die Berlin Recycling Volleys (16.45 Uhr). Doch dass sich auch Giovanni Guidetti auf den Weg in die Region Rhein-Neckar macht und sich unter anderem das Frauen-Finale zwischen dem SSC Palmberg Schwerin und dem Allianz MTV Stuttgart ansieht, ist auf dem ersten Blick eine Überraschung.


    Ein tolles Duo, das am 29. Januar im Rahmen des DVV-Pokalfinals offiziell verabschiedet wird: Giovanni Guidetti und Vital Heynen. (Quelle: Conny Kurth, www.kurth-media.de)

    Die Auflösung: Der Deutsche Volleyball-Verband will im Rahmen des Finals seine beiden langjährigen Ex-Bundestrainer offiziell verabschieden. Guidetti hatte die DVV-Frauen neun Jahre lang (2006 bis 2014) verantwortet und sie u.a. zu zweimaligem EM-Silber geführt. Heynen war von 2012 bis 2016 Bundestrainer und gewann in diesem Zeitraum u.a. die WM-Bronzemedaille und die European Games. Beide Trainer waren durch ihre Kompetenz, ihre Emotionen, ihre Erfolge und ihr sympathisches Auftreten extrem beliebt, sei es im SpielerInnen-Kreis, bei den Fans oder auch den Journalisten.

    Und deswegen lassen es sich auch einige ehemalige und aktuelle NationalspielerInnen nicht nehmen, bei der Verabschiedung dabei zu sein: U.a. haben sich Christian Fromm (Monza/ITA), Patrick Steuerwald (TSV Herrsching) sowie die ehemaligen DVV-Schmetterlinge Kerstin Tzscherlich, Corina Ssuschke-Voigt oder Tanja Hart und diverse Personen aus den Betreuerstäben angekündigt. Gemeinsam wollen sie in einer Loge die Finalspiele genießen und „alte“ Zeiten Revue passieren lassen.

    Eintrittskarten für das DVV-Pokalfinale am 29. Januar in Mannheim sind über www.ticketmaster.de (Ticket-Hotline 01806-999 0000*) und über  www.saparena.de (Ticket-Hotline 0621-18190333) erhältlich.

    * (0,20 EUR/Verbindung aus dt. Festnetz / max. 0,60 EUR/Verbindung aus dt. Mobilfunknetz

    20.01.2017 11:46
  • Das ewig junge Duell

    Pokal | News
    Am 29. Januar stehen sich die beiden besten und erfolgreichsten Teams der Männer-Bundesliga gegenüber. Und dann will der VfB Friedrichshafen im „ewig jungen Duell“ Titelverteidiger Berlin Recycling Volleys schlagen.

    Am 29. Januar kommt es ab 16.45 Uhr in der Mannheimer SAP Arena zum Showdown. Dann stehen sich die beiden erfolgreichsten Teams der Männer-Bundesliga gegenüber. Und dann will der VfB Friedrichshafen im „ewig jungen Duell“ Titelverteidiger Berlin Recycling Volleys schlagen und den „Pott“ zurück an den Bodensee holen.


    Zwischen den BR Volleys und dem VfB Friedrichshafen wird ein packendes DVV-Pokalfinale erwartet. (Quelle: Sebastian Wells, www.sebastianwells.de)

    Keine Frage, das Duell elektrisiert: Beide Teams spielen in der Champions League (jeweils ein Sieg und eine Niederlage), beide spielen in dieser Bundesliga-Saison eine Hauptrolle als Erster (Friedrichshafen) bzw. Dritter (Berlin, mit einem Spiel weniger). Aber nicht nur in dieser Spielzeit dominieren beide Klubs das nationale Geschehen. Seit mittlerweile knapp 20 Jahren diktieren die „Häfler“ und der Klub aus der Hauptstadt die Szene. Einer, der beide Seiten hervorragend kennt, ist Björn Andrae. Der ehemalige Kapitän der DVV-Männer und aktuelle Außenangreifer von Bundesligist Netzhoppers Solwo Königspark KW spielte für beide Klubs (Berlin 1993-2000, Friedrichshafen 2000-2003 und 2015/16) und ist deshalb prädestiniert, beide Vereine miteinander zu vergleichen. „Diese Rivalität war schon zu Beginn meiner Karriere Anfang der 90er da, allerdings nicht so ausgeprägt wie jetzt, weil es damals noch Vereine wie Wuppertal und Haching gab. Gerade in den letzten sechs, sieben Jahren war es immer das Top-Duell – einer von beiden gewinnt die Titel“, so Andrae.

    Friedrichshafen erwachte 1997 aus seinem „Dornröschen-Schlaf“, als Stelian Moculescu das Traineramt antrat. Gleich in seiner ersten Saison holte das zuvor titellose Friedrichshafen das Double. Unzählige weitere Titel folgten, insgesamt holte der VfB je 13 Meisterschaften und Pokalsiege sowie den Titel in der Champions League (2007). Berlin zog nach, steht mittlerweile bei vier DVV-Pokalerfolgen, sieben Meisterschaften und holte 2016 mit dem CEV Cup ebenfalls einen europäischen Titel. „Beide Vereine sind auf oberstem Niveau, beide haben internationale Titel gewonnen, beide haben ein sehr professionelles Auftreten, auch das Drumherum stimmt. Sie kämpfen darum, die Nummer eins zu sein. Friedrichshafen war das lange Zeit, aktuell ist es Berlin. Damit pushen sie sich gegenseitig und den Volleyball in Deutschland insgesamt“, begründet Andrae die Rivalität der Klubs.

    Der gebürtige Berliner Andrae hat höchsten Respekt vor den Leistungen der beiden Top-Vereine und nimmt einen bekannten Fußball-Klub als Vergleich: „Beide Vereine sind so ein bisschen der FC Bayern München des Volleyballs. Berlin hat einen Weg eingeschlagen, der in Europa seinesgleichen sucht, wenn man sich die Zuschauerzahlen und die Popularität ansieht. Das ist phänomenal! Friedrichshafen hat ein deutsches Modell gewählt und fährt damit sehr gut. Der frische Wind von Vital Heynen tut dem Verein gut!“ Letzteres zeigte sich auch in den beiden Duellen (Supercup und Bundesliga, Anm. d. Red.) in dieser Saison, die jeweils mit 3:0 an Friedrichshafen gingen.

    Auch deshalb glaubt Andrae an das süddeutsche Team: „Berlin ist noch ein wenig in der Bringschuld. Eigentlich waren sie im Bundesligaspiel stärker, aber der Respekt vor der neuen Friedrichshafener Mannschaft spielt immer eine Rolle. Ich denke, dass Friedrichshafen 3:2 gewinnt. Die Spieler machen auf mich nicht unbedingt spielerisch, aber mental den besseren Eindruck!“

    Eintrittskarten für das DVV-Pokalfinale am 29. Januar in Mannheim sind über www.ticketmaster.de (Ticket-Hotline 01806-999 0000*) und über  www.saparena.de (Ticket-Hotline 0621-18190333) erhältlich.

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    17.01.2017 12:20
  • „In Mannheim wollen wir den Spieß umdrehen“

    Pokal | News
    Paul Carroll hat schon einige Erfolge mit den BR Volleys gefeiert. Nach seinem Wechsel im Jahr 2011 in die Hauptstadt gelang den Berlinern gleich viermal der Gewinn der Deutschen Meisterschaft.

    Paul Carroll hat schon einige Erfolge mit den BR Volleys gefeiert. Nach seinem Wechsel im Jahr 2011 in die Hauptstadt gelang den Berlinern gleich viermal der Gewinn der Deutschen Meisterschaft. Im letzten Jahr holten die BR Volleys zudem den CEV-Cup und gewannen das DVV-Pokalfinale. Gerade der Pokalsieg in Mannheim dürfte Carroll in besonderer Erinnerung geblieben sein. Schließlich gelangen dem Australier beim 3:0 gegen den TV Ingersoll Bühl herausragende 18 Punkte, sodass er nach dem Erfolg als Most Valuable Player ausgezeichnet wurde. Am 29. Januar (live auf SPORT1) spielt Carroll in der SAP Arena erneut um den Pokalsieg. Vor dem Finale stellte sich der 30-Jährige zum Interview.

    Paul Carroll erzielte 2016 im Männerfinale in Mannheim die meisten Punkte (Foto: Eckhard Herfet, foto-herfet.de)

    Paul Carroll erzielte 2016 im Männerfinale in Mannheim die meisten Punkte (Foto: Eckhard Herfet, foto-herfet.de)

    Herr Carroll, im letzten Jahr waren Sie schon einmal in Mannheim erfolgreich. Welche Erinnerungen haben Sie an diesen Tag?

    Paul Carroll: Das war großartig. Die Atmosphäre war herausragend. Deshalb kann ich es gar nicht abwarten, wieder in Mannheim zu spielen.

    Welche Bedeutung hatte der Pokalsieg für Sie?

    Carroll: Da Berlin im Pokal gleich 16 Jahre nicht am Zug war, ist das für mich persönlich der wichtigste und auch bedeutendste Titel gewesen. Im Halbfinale gegen die United Volleys standen wir schon mit dem Rücken zur Wand und lagen im fünften Satz mit 0:4 zurück. In diesem Moment dachte ich, dass im Pokal ein Fluch auf uns lastet. Doch dann haben wir uns zurückgemeldet und den fünften Satz gegen die United Volleys noch gewonnen. Danach waren wir so motiviert, dass uns auch Bühl im Finale nicht stoppen konnte.

    Gegen Bühl waren Sie dennoch in der Favoritenrolle. Wie sieht das in diesem Jahr aus? Schließlich spielen Sie am 29. Januar gegen den 13-fachen Pokalsieger VfB Friedrichshafen?

    Carroll: Das stimmt. Im letzten Jahr waren wir haushoher Favorit im DVV-Pokalfinale. In diesem ist das nicht so. Das wird ein richtiger Kampf. Es wäre reine Spekulation, wenn ich sagen würde, wer am 29. Januar in der Favoritenrolle ist.

    Die Spiele gegen den VfB Friedrichshafen sind für die BR Volleys immer eine ganz besondere Sache. Warum ist das eigentlich so? 

    Carroll: Im Laufe der Jahre ist natürlich eine Menge in den Spielen gegen Friedrichshafen passiert. Hinzu kommt, dass beide Teams in den letzten Jahren fast durchweg Spitzenpositionen innehatten. Es gibt keine Mannschaft in der Volleyball Bundesliga, gegen die ich lieber gewinne. Ich habe den früheren Coach Stelian Moculescu als Trainer respektiert - und auch dafür, was er für den VfB, die Bundesliga und die Sportart getan hat. Aber gerade das machte die Genugtuung, gegen Friedrichshafen zu gewinnen, noch größer. Und jetzt haben wir natürlich die gleiche Motivation, den VfB mit Ex-Bundestrainer Vital Heynen zu besiegen. Das ist uns bisher nicht gelungen, denn wir haben zweimal – im Supercup und in der Bundesliga – gegen Friedrichshafen verloren. Doch in Mannheim wollen wir den Spieß umdrehen.

    Was muss Berlin denn anders machen, damit am 29. Januar in der SAP Arena ein Sieg herausspringt?

    Carroll: Wir haben im letzten Jahr schon in Mannheim gespielt. Diese Erfahrung ist sicher ein kleiner Vorteil für uns. Wir müssen die Chancen nutzen, die uns der VfB gibt. Denn so einem Team darf man nicht die Möglichkeit geben, in einen Satz oder in das Spiel zurückzufinden. Deshalb müssen wir unseren Killerinstinkt zeigen und versuchen, sie auf dem falschen Fuß zu erwischen.

    Die BR Volleys haben in diesem Jahr gleich zwei großartige Diagonalspieler. Wie sehen Sie die Situation? Motivieren Wouter ter Maat und Sie sich gegenseitig? Macht die Konstellation Berlin in dieser Saison sogar noch unkalkulierbarer? 

    Carroll: Für mich ist das schon eine neue Situation. Wouter ist zu uns gekommen und spielte unglaublich gut. In den letzten fünf Spielzeiten haben wir mit dem Verein und im Team eine echte Siegermentalität entwickelt. Trotzdem bin ich ein Spieler, der jederzeit in wichtigen Spielen und Momenten zum Einsatz kommen will, der dabei sein will, wenn wir gewinnen. Daher können wir von Glück sagen, dass Wouter und ich als Diagonalspieler im Team sind. Denn jeder von uns ist in der Lage, ein Spiel oder ein Finale in jedem Moment zu unseren Gunsten zu entscheiden.

    Glauben Sie, das wird auch am 29. Januar so sein?

    Carroll: Ja, das glaube ich. Doch wir müssen entsprechend auftreten und unsere Erfahrung nutzen. Das Feuer in uns muss brennen, um das Spiel an uns zu reißen.

    Eintrittskarten für das DVV-Pokalfinale am 29. Januar in Mannheim sind über www.ticketmaster.de (Ticket-Hotline 01806-999 0000*) und über  www.saparena.de (Ticket-Hotline 0621-18190333) erhältlich.

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    13.01.2017 15:43
  • Die nach dem Titel lechzen

    Pokal | News
    Die Frauen-Paarung beim DVV-Pokalfinale am 29. Januar (ab 14.00 Uhr live bei SPORT1) in Mannheim verspricht Klasse und Dramatik pur.

    Die Frauen-Paarung beim DVV-Pokalfinale am 29. Januar (ab 14.00 Uhr live bei SPORT1) in Mannheim verspricht Klasse und Dramatik pur: Der aktuelle Tabellenerste SSC Palmberg Schwerin trifft auf den Tabellendritten und Supercup-Sieger Allianz MTV Stuttgart. Im Hinspiel der Volleyball Bundesliga trennten die Mannschaften nur wenige Bälle beim Fünfsatzerfolg der Mecklenburgerinnen. Beide Teams lechzen nach einer glänzenden Vorsaison als zweimaliger Zweiter (Stuttgart) und einer längeren titellosen „Durststrecke“ (Schwerin) nach dem ersten Titel im Jahr 2017, wie auch zwei ausgewiesene Experten zu berichten wissen.

    Schwerins Coach Felix Koslowski will mit seinem Team den DVV-Pokal nach Mecklenburg-Vorpommern holen (Foto: Ecki Raff)

    Schwerins Coach Felix Koslowski will mit seinem Team den DVV-Pokal nach Mecklenburg-Vorpommern holen (Foto: Ecki Raff)

    Pokalsieg hat immense Bedeutung

    Der Stellenwert des DVV-Pokalfinals ist für beide Vereine enorm hoch: „Der Titel im Pokal hat eine immense Bedeutung für den SSC Palmberg Schwerin. Nach den erfolgreichen Jahren unter Teun Buijs und den vielen Titeln 2011, 2012 und 2013 wartete der Klub mit den treuen Anhängern nun schon lange auf eine Finalteilnahme und will natürlich den Pokalsieg erringen. Insbesondere für Trainer Felix Koslowski wäre ein Sieg in Mannheim ein Meilenstein. Er genießt beim SSC zwar das uneingeschränkte Vertrauen, aber sein erster Titel als Cheftrainer hätte natürlich eine große Bedeutung und würde dem 32-jährigem die zukünftige Arbeit erleichtern“, urteilt Tobias Blanck vom NDR, der die Schwerinerinnen seit mehreren Jahren journalistisch begleitet.

    Ein Kenner der Stuttgarter Szene ist Jochen Klingovsky von den Stuttgarter Nachrichten/Stuttgarter Zeitung, der den Wert eines Finalerfolges für den schwäbische Klub herausarbeitet: „Der Titel wäre sehr wichtig. Weil jeder Titel wichtig ist. Für den Briefkopf, aber auch für das Selbstverständnis. Allianz MTV Stuttgart sieht sich gegenüber dem Schweriner SC und dem Dresdner SC immer noch im Nachteil, weil man bei den Kontrahenten wesentlich größere finanzielle Spielräume vermutet. Umso schöner wäre es, einen der Konkurrenten im direkten Vergleich hinter sich zu lassen.“

    Schwerin und Stuttgart mit Ausnahmestellung in ihrer Region

    Sowohl Schwerin als auch Stuttgart nehmen in ihrer Region eine Ausnahmestellung ein. Schwerin ist der mit Abstand erfolgreichste Verein in Mecklenburg-Vorpommern, Stuttgart das Vorzeigeteam im Frauensport. Blanck: „Der SSC ist in Schwerin und der Umgebung die klare Nummer 1 im Sport. Der Handball wurde als Zuschauermagnet abgelöst. Sponsoren wie Palmberg haben das erkannt und mit der Arena und der Professionalisierung will der Klub diesen Status in den kommenden Jahren behalten.“ Ein Titel würde dem sicherlich weiteren Schub geben, gleiches gilt aber auch für den Kontrahenten aus Stuttgart. „In Stuttgart spielt der VfB, trotz des Abstiegs, natürlich weiter die Hauptrolle. Aber im Frauensport sind die Volleyballerinnen ganz klar die Nummer eins. Entsprechend lautet ihr Werbeslogan ‚Stuttgarts schönster Sport‘. Mittlerweile kommen zu den Heimspielen in die SCHARRena regelmäßig um die 2.000 Zuschauer – die den attraktiven Sport Volleyball zu schätzen wissen“, so Klingovsky.

    Verlieren verboten

    Bis zum Showdown am 29. Januar müssen beide Klubs noch jeweils zweimal in Liga und Europapokal antreten. Niederlagen wären schmerzhaft, aber hinnehmbar. Anders verhält es sich mit dem DVV-Pokalfinale, wie beide Experten unisono meinen: „Es wäre ein schwerer Rückschlag. Für die Mannschaft, aber auch für die Ambitionen des Vereins. Und man würde Gefahr laufen, das Prädikat ‚ewiger Zweiter‘  verpasst zu bekommen – weil es nach den DM-Finals 2015 und 2016 sowie dem Pokal-Finale 2016 das vierte verlorene Endspiel in Serie (ohne den Supercup, Anm. d. Red.) wäre“, meint Klingovsky. Sein norddeutscher Kollege Blanck sieht es ähnlich: „Eine Niederlage gegen Stuttgart würde sicher für eine Ernüchterung sorgen. Die Pleiten in der Liga zuletzt haben dem SSC gezeigt, dass das Team nicht unschlagbar ist. Traurig wären Spielerinnen und Trainer sicher nach einer Finalniederlage in Mannheim, aber die Saison bietet ja noch zwei weitere Chancen auf einen Titelgewinn.“

    Eintrittskarten für das DVV-Pokalfinale am 29. Januar in Mannheim sind über www.ticketmaster.de (Ticket-Hotline 01806-999 0000*) und über  www.saparena.de (Ticket-Hotline 0621-18190333) erhältlich.

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    10.01.2017 14:32
  • Nia Grant: „Wir werden bereit sein!“

    Pokal | News
    Nia Grant (23) wird am 29. Januar zum ersten Mal ein DVV-Pokalfinale bestreiten. Vor dem Volleyball-Highlight stellte sich die Amerikanerin zum Interview.

    Einige Spielerinnen vom Allianz MTV Stuttgart werden am 29. Januar (ab 14.00 Uhr live auf SPORT1) ihr zweites DVV-Pokalfinale in der Mannheimer SAP Arena bestreiten. Andere, wie Nia Grant (23), sind zum ersten Mal dabei. Die Mittelblockerin spielte bei der „Mannheim-Premiere“ im vergangenen Jahr noch in den USA. Vor der Saison wechselte die 1,88 Meter große Volleyballerin nach Stuttgart. Ende Januar greift sie mit ihrem Team gegen den SSC Palmberg Schwerin nach dem Pokalsieg.

    Nia Grant mit der Nummer 17 hat bisher bei Stuttgart eingeschlagen (Foto: Sebastian Wells)

    Nia Grant (Nummer 17) will mit Stuttgart den DVV-Pokal gewinnen (Foto: Sebastian Wells)

    Frau Grant, im Sommer sind Sie aus den Vereinigten Staaten nach Stuttgart gekommen. Wie gefällt es Ihnen in Deutschland und natürlich speziell in Stuttgart?

    Nia Grant: Ich habe noch nicht so viel von Deutschland gesehen, nur die Städte, in die wir zu den Spielen gereist sind - und dort auch nur die Wege zwischen Hotel und Halle. Aber Stuttgart gefällt mir auf jeden Fall sehr gut!

    Aiyana Whitney, mit der Sie zuvor Absolventin der Pennsylvania State University waren, spielt ebenfalls beim Allianz MTV. War es dadurch leichter, sich in Stuttgart einzugewöhnen?

    Grant: Oh ja! Ihre Anwesenheit macht alles einfacher. Wir wohnen zusammen, sie ist für mich wie ein Wohlfühl-Paket von zu Hause, das ich die ganze Saison um mich herum habe.

    Ihren ersten großen Auftritt in Deutschland hatten Sie am 16. Oktober beim Volleyball Supercup 2016 in Berlin. Beim 3:1-Sieg gegen den Vorjahres-Doublegewinner Dresdner SC haben Sie gleich mal Ihr Können gezeigt. Wie war das für Sie?

    Grant: Ich war glücklich, dass wir so gut in die Saison gestartet sind. Aber das ist jetzt schon Schnee von gestern. Ich konzentriere mich immer auf die nächsten Aufgaben, die es zu lösen gilt. Wir haben zwar den Supercup gewonnen, aber weitere Titel kommen nicht von allein, die müssen wir uns erarbeiten.

    Nach dem Erfolg gegen Dresden hielten Sie die Supercup-Trophäe ganz fest in den Händen, so als wollten Sie die gar nicht wieder loslassen …

    Grant: (lacht) Wenn ich mich richtig erinnere, haben wir in den USA keinen Pokal direkt überreicht bekommen. Der wurde den Trainern später zugeschickt und ins Büro gestellt. Insofern war ich total begeistert, gleich mal so eine riesige Trophäe in den Händen halten zu können. Und jetzt hoffe ich einfach, dass wir noch den DVV-Pokal einheimsen können.

    Auch in der Volleyball Bundesliga läuft es für Sie gut. Obwohl Ihr Team mit Jennifer Pettke und Micheli Tomazela Pissinato über zwei weitere starke Mittelblockerinnen verfügt, haben Sie viele Einsatzzeiten. Wie sind Sie selbst mit Ihrer Rolle zufrieden?

    Grant: Ich freue mich über meine Rolle im Team und versuche immer, zum Erfolg beizutragen. Das mache ich, so gut ich kann. Gleichzeitig denke ich, dass ich noch nicht mein ganzes Potenzial abrufe. Im Vergleich zum Beginn der Saison bin ich schon besser geworden, vor allem im Block. Aber ich arbeite natürlich ständig weiter an mir.

    Am 29. Januar geht es im DVV-Pokalfinale um alles oder nichts. Freuen Sie sich schon auf dieses Event? Haben Sie schon mal vor so einem großen Publikum gespielt?

    Grant: Vor 12.000 Zuschauern habe ich noch nicht gespielt. Klar freue ich mich auf das Pokalfinale, andererseits haben wir vor dem 29. Januar noch andere wichtige Spiele, auf die wir uns zunächst konzentrieren müssen. Denn in der Zwischenzeit können wir zwar viel Gutes bewirken - aber eben auch Mist bauen, wenn wir nicht ganz da sind.

    Welche Chancen rechnen Sie sich in der SAP Arena in Mannheim aus? In der Volleyball Bundesliga haben Sie ja bereits gegen Schwerin gespielt ...

    Grant: Schwerin ist definitiv ein harter Brocken, aber in unserer Liga kann jeder jeden schlagen. Daher ist es wichtig, vorbereitet und konzentriert zu sein, wenn es ins Pokalfinale geht. Und wir werden bereit sein, daran habe ich keine Zweifel.

    Eintrittskarten für das DVV-Pokalfinale am 29. Januar in Mannheim sind über www.ticketmaster.de (Ticket-Hotline 01806-999 0000*) und über  www.saparena.de (Ticket-Hotline 0621-18190333) erhältlich.

    * (0,20 EUR/Verbindung aus dt. Festnetz / max. 0,60 EUR/Verbindung aus dt. Mobilfunknetz

    06.01.2017 09:39
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