Hätte, sollte, wäre, könnte
Foto: Alexander Petek
Dieser Mittwochabend gestern in der Geothermie Arena, der war etwas ganz Besonderes. Wenn auch das Ergebnis mit 0:3 (16:25; 14:25 und 20:25) an diesem Abend gegen die BR Volleys doch so klar war, wie es bereits im Voraus vermutet wurde, waren es dennoch die Früchte harter Arbeit und harten Trainings unserer Jungs, die sie in dieses Pokalhalbfinale überhaupt erst einziehen ließen. Und die Green Heroes freuten sich über jeden einzelnen Punkt, den sie gegen den amtierenden Deutschen Meister holen konnten und jubelten gemeinsam mit den Fans - es waren stolze 884 Zuschauerinnen und Zuschauer in der Halle.
Die Gäste starteten mit ihrem ersten Kader ins Halbfinale, wollten nicht dem Zufall überlassen und erstmal abchecken, was der TSV Haching München so anstellt. Der ging mit Paduretu, Hobern, Passalent, Lewis, Rösler und Krenkel aufs Spielfeld. Und die Green Heroes konnten gut mithalten zu Beginn der Partie bis zum Punktestand von 5:6. Die BR Volleys starteten jedoch sehr gut ins Spiel, hatten keine Berührungsängste mit der Halle und holten Punkt um Punkt. Haching-Trainer Dudas reagierte beim Rückstand von 6:9 und nochmals bei 10:17 mit einer Auszeit, konnte den Spielfluss der Gäste aber auch nicht so recht stoppen. Auch die Spielerwechsel von de Jong, Milovanovic und Gumenjuk für Lewis, Paduretu und Rösler zeigten nur bedingt Wirkung. Was jedoch Wirkung zeigte, war Hoberns Ass zum 13:19. Es blieb schwierig für die Green Heroes, der Berliner Block schien unbezwingbar und lückenlos, während der eigene Block gegen Angreifer wie Tobi Krick mit 213 cm und Jake Hanes mit 212 cm teils wenig entgegenzusetzen hatte. Schließlich wurden die Gäste nach einer unglaublichen Ball-Rückholaktion mit dem Satzball belohnt und machten den Sack dann auch direkt zu.
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veröffentlicht am Donnerstag, 12. Dezember 2024 um 18:57; erstellt von Alexandra Straub, TSV Unterhaching 1910 e.V.