DVV Pokalfinale am 28.02.2021 in der SAP Arena Mannheim
DVV Pokalfinale am 28.02.2021 in der SAP Arena Mannheim

#MissionMannheim: "Die Leute hier verdienen den Titel"

Pokal | News

Mit zwei digitalen Pressegesprächen haben der Deutsche Volleyball-Verband (DVV) und die Volleyball Bundesliga (VBL) die Finalwoche des DVV-Pokalfinals in der SAP Arena in Mannheim (28. Februar) eingeläutet. Mit dabei waren jeweils die Coaches und ein(e) Spieler/in der Finalisten vom SSC Palmberg Schwerin, SC Potsdam (Frauen) sowie von den Netzhoppers KW-Bestensee und United Volleys Frankfurt. Die Zusammenfassung von den Frauen-Teams gibt es hier.


Ein Duell auf Augenhöhe: SC Potsdam gegen SSC Palmberg Schwerin im DVV-Pokalfinale (Foto: Michael Dittmer)

Pre-Game-Show vor dem Start

Neu ist das große Pokalfinal-Warm-Up. In einer Pre-Game-Show auf YouTube werden alle Fans bereits ab 13:00 Uhr heiß auf die Spiele gemacht. Zu finden ist die Übertragung auf dem DVV-YouTube Channel Volleyball Deutschland (HIER KLICKEN).

Die Frauen-Teams beginnen

Den Startschuss am Sonntag geben die Frauen, die ab 14:15 Uhr um den Titel spielen. SPORT1 überträgt live im Free-TV.

Schwerins Coach Felix Koslowski über…

…den Sieg vor zwei Jahren: „2019 war der erste Pokalsieg für Schwerin in Mannheim und für mich der erste Pokaltitel. Als Verein hat uns das viel Lust auf mehr gemacht. Der Pokal ist einer der zwei wichtigsten Titel, die man in Deutschland gewinnen kann. Das Pokalfinale, mit allem was normalerweise und in den letzten Jahren dazugehört, ist das Volleyball Highlight-Event des Jahres. Der Reiz dort zu spielen, ist für alle extrem groß.“

…die engen Duelle gegen Potsdam: „Das Finale gegen Potsdam wird sehr, sehr spannend. In den vergangenen vier Liga-Duellen ging es immer über fünf Sätze. Der Sieg im letzten Duell gegen Potsdam gibt uns natürlich ein gutes Gefühl, trotzdem werden sich beide Mannschaften in Mannheim auf Augenhöhe begegnen. Da brauchen wir auch das Glück auf unserer Seite.“

…das Trainer-Duell an der Seitenlinie: „Guillermo Naranjo Hernández ist einer der besten Trainer, den wir in der Liga haben und ich habe großen Respekt vor seiner Arbeit. Ich freue mich auch auf diese Rivalität an der Seitenlinie. Am Sonntag wird es darum gehen, wer seine Nerven besser im Griff hat, wenn Kleinigkeiten am Ende den Unterschied machen."

Potsdams Coach Guillermo Naranjo Hernández über…

…seine Erwartungen im Finale: „Die Spiele gegen Schwerin sind immer schwere Begegnungen. Sie sind ein großartiges Team, da müssen wir unser bestes Spiel machen. Sie haben eine großartige Offensive und sind auf allen Positionen gut besetzt. Wir müssen sicher sehr gut aufschlagen, um sie weg vom Netz zu halten, ein stabiles Side-Out spielen und in der Block-Abwehr gut arbeiten, dann ist alles möglich."

…die Bedeutung von Finalspielen: "Pokal-Endspiele sind Thriller, es kann alles passieren, alles ist möglich. Kleinste Änderungen oder Einflüsse ändern das Spiel. Wir wissen aber, was wir können. Wenn wir das auf das Feld bringen, wird es wieder ein spannendes Spiel gegen Schwerin.“

…die Bedeutung des Titels für Potsdam: „Für den Verein wäre es großartig, diesen Titel zu gewinnen. Einfach für alle, die hier einen großartigen Job machen rund um das Team. Und natürlich für die Fans. Die Leute hier verdienen den Titel. Man war oft nah dran und ich bin stolz, dass ich hier die Möglichkeit habe, mit meiner Mannschaft um den Sieg zu spielen.“

Schwerins Libera Anna Pogany über…

…ihre Erfahrungen mit insgesamt drei Finalteilnahmen: „Alle Pokal-Endspiele, die ich bereits bestreiten durfte, werde ich nie vergessen. Gerade meinen ersten Titel mit Vilsbiburg 2014. Das sind ganz besondere Spiele. Ich denke nicht, dass ich einen Vorteil durch die Pokalfinal-Erfahrung habe, da in diesem Jahr alles anders ist und wir auch viele neue Spielerinnen im Team haben, die das nicht kennen.“

…die starken Ergebnisse der letzten Wochen mit sechs Siegen aus sieben Spielen: „In den letzten Spielen habe ich nur von Spiel zu Spiel geschaut, jedes Spiel positiv anzugehen war wichtig. Dementsprechend realisiert man dann gar nicht, dass man eine Erfolgs-Serie hinter sich hat. Wir sind aktuell sehr froh, nach dem schwierigen Januar, wieder zu unserer Form zurückgefunden zu haben. Speziell dann, wenn es jetzt um die Titel geht. Am Sonntag werden wir eine geschlossene Mannschaftsleistung brauchen, um gegen Potsdam zu gewinnen. Emotionen werden wichtig sein. Das macht unseren Sport aus, das brauchen wir, um Top-Leistungen abzurufen.“

Potsdams Kapitänin Antonia Stautz über…

…den Stand ihrer Verletzung: „Mir geht es soweit wieder gut. Ich werde diese Woche wieder ins Mannschaftstraining einsteigen und muss schauen, was passiert. Ich hoffe sehr, dass mein Körper mitmacht. Dann stehen die Chancen gut, dass ich am Sonntag das Team auf dem Feld unterstützen kann.“

…den ersten Potsdamer Finaleinzug: „Der Pokalfinaleinzug hat den Verein natürlich beeinflusst, nicht nur das mediale Interesse steigt, auch die Aufregung im Team.“

…Erfahrungen von der Beach-DM und wie sie diese beim Pokalfinale nutzen könnte: „Ich habe in Timmendorfer Strand bei den Meisterschaften in einem großen Stadion gespielt. Als Erfahrung kann ich daraus mitnehmen, dass ich Aufregung nicht ausblenden kann, dass aber auch nicht muss. Weil ich weiß, dass mit den ersten Ballwechseln die Nervosität sinkt und in Konzentration umschlägt. Man sollte diese positive Aufregung nicht versuchen zu verhindern, sie kann helfen, um sich zu konzentrieren. Das versuche ich mit dem Team auch in Mannheim positiv zu nutzen.“

veröffentlicht am Montag, 22. Februar 2021 um 17:35; erstellt von Kunze, Fabian
letzte Änderung: 22.02.21 17:37
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