Noch drei Tage bis zum DVV-Pokalfinale der Männer – Fakten und Stimmen

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Noch drei Tage und dann ist es endlich so weit: Am 6. März 2022 fordert die SVG Lüneburg den Rekordpokalsieger VfB Friedrichshafen im DVV-Pokalfinale heraus. Vor drei Jahren trafen beide Mannschaften zum letzten Mal im größten Volleyball-Finale Deutschlands aufeinander. Jetzt stehen sich beide Teams in der 49. Auflage des DVV-Pokalfinals wieder gegenüber.

Der VfB Friedrichshafen ist mit 16 Titeln Rekordpokalsieger und greift am 6. März nach der 17. Trophäe. Das letzte Mal konnten die Häfler den DVV-Pokal im Jahr 2019 mit an den Bodensee nehmen. Auch damals hieß der Gegner SVG Lüneburg. Das DVV-Pokalfinale ist das dritte Aufeinandertreffen der zwei Teams im Finale. Die beiden vorherigen Male verloren die Norddeutschen klar in drei Sätzen. Am kommenden Sonntag wird sich zeigen, ob der SVG Lüneburg die Revanche gelingt. Das Aufeinandertreffen des gegenwärtigen Tabellendritten gegen den aktuellen Fünften lässt in jedem Fall ein Duell auf Augenhöhe erwarten.

In der aktuellen Spielzeit ist die Bilanz zwischen beiden Teams ausgeglichen. Jeweils die Heimmannschaft gewann in der entsprechenden Liga-Partie.


Das DVV-Pokalfinale zwischen der SVG Lüneburg und dem VfB Friedrichshafen verspricht ein Duell auf Augenhöhe. 
(Foto: Günter Kram)

Bis zu 4.000 Fans in der SAP Arena

Beim Volleyball-Highlight werden bis zu 4.000 Zuschauer:innen erwartet. Es gilt die 3G-Regel. Das ist eine wirklich gute Nachricht für alle Fans und die Clubs, denn als der Vorverkauf im vergangenen Dezember startete, waren pandemiebedingt zunächst nur 500 Tickets im Verkauf. 

Most Valuable Player

Der in MVP-Medaillen aktuell wertvollste Spieler der Liga ist Außenangreifer Jordan Ewert von der SVG Lüneburg. Er bringt gleich sieben goldene Auszeichnungen mit. Insgesamt sind die Lüneburger drei Mal in den Top 25 der meistausgezeichneten Spieler der Liga vertreten. Auch die Häfler sind mit drei Spielern in den Top 25 der Liga-MVP´s präsent.

DVV-Pokal App

Am 6. März können die Besucher:innen der Finalspiele über die DVV-Pokal App für ihre Player of the Match stimmen. Zudem können sie über die App schnell und unkompliziert Bilder des Events hochladen und teilen oder viele spannende Informationen rund um die Teams und ihre Spielerinnen und Spieler abrufen. 

Größe ist nicht alles…

…aber im Volleyball doch nicht unwichtig. Die männlichen Teams bringen im Schnitt knapp 198cm (Friedrichshafen) und rund 196cm (Lüneburg) auf das Feld. Den aus dem Stand größten Block stellen dabei die beiden Häfler Lukas Maase und Marcus Böhme mit beachtlichen 212cm. Der längste Lüneburger ist Michel Schlien mit 206cm. Der Libero Avery Aylsworth ist mit seinen 180cm hingegen der kleinste Spieler im Finalmatch der Männer.

Neben der Größe gibt es auch beim Alter einige Differenz: Marcus Böhme ist nicht nur der größte, sondern auch der älteste Spieler auf dem Platz (Jahrgang 1985). Sein Teamkollege Ben-Simon Bonin (Jahrgang 2003) ist immerhin 18 Jahre jünger.

Anreise und Fans

Die weiteste Anreise hat in diesem Jahr das Team aus Lüneburg. Es muss mehr als 550 Kilometer bis Mannheim zurücklegen. Trotzdem bringen die Lüneburger 150 Fans mit. Die Häfler haben mit rund 320 Kilometern eine kürzere Anreise und können mit der Unterstützung von 230 Fans in der Halle rechnen.

Übertragungen

Das DVV-Pokalfinale der Männer wird live im Kanal von SPONTENT auf Twitch übertragen. Der Stream aus der Halle startet um 15:45 Uhr.

Tickets

Es sind noch Eintrittskarten (ab 31 Euro) für das DVV-Pokalfinale, das gemeinsam von der Volleyball Bundesliga und vom Deutschen Volleyball-Verband veranstaltet wird, über www.saparena.de (Ticket-Hotline 0621-18190333) erhältlich. Die Tageskasse an der SAP Arena ist am Sonntag ab 12:30 Uhr geöffnet.

Schweigeminute anlässlich des Angriffs Russlands auf die Ukraine

Als Zeichen der Anteilnahme und als gemeinsames Signal des Sports, dass es keinen Platz für Gewalt und Krieg geben darf​​​​​, findet vor dem DVV-Pokalfinalspiel eine Schweigeminute statt.

Stimmen zu Deutschlands größtem Volleyball-Event

Stefan Hübner, Cheftrainer der SVG Lüneburg über

…die Anspannung und Vorfreude im Verein: „Die Stimmung ist typisch norddeutsch noch entspannt und unaufgeregt. Für uns ist es die 3. Finalteilnahme und aller guten Dinge sind ja bekanntlich drei. Die Spieler wollen gern ihren 1.Titel gewinnen, dementsprechend viel Vorfreude ist da. Bei diesen besonderen Finalspielen möchte jeder gerne dabei sein und je öfter wir im Finale stehen umso höher die Chance, dass wir auch mal den Titel holen.“

Mark Lebedew, Cheftrainer des VfB Friedrichshafen über

… seine Gefühlslage vor dem Pokalfinale: „Ich habe noch nie einen Pokal gewonnen und möchte diesen Titel jetzt unbedingt. Ich freue mich riesig auf diese Chance, für den Verein endlich wieder einen Titel zu gewinnen.“

Thilo Späth-Westerholt, Geschäftsführer der VfB Friedrichshafen Volleyball GmbH über

… den Unterschied, den die SAP Arena ausmacht: „Der größte Unterschied ist der, dass man nur einmal im Jahr hier spielen kann und die Halle entsprechend nicht gewohnt ist. Das Umfeld des Pokalfinals ist ein anderes als in der gewohnten Heimspielstätte. Dazu kommt die Stimmung der Fans aller Final-Teams.“

Dejan Vinčić, Kapitän und Zuspieler des VfB Friedrichshafen über

… die beste Herangehensweise an große Finalspiele: „Wir vertrauen in uns selbst und das was wir können, in unser Spielsystem und unsere Stärken. Dann hoffen wir auf das Beste und das Beste ist der Sieg. Vergangene nicht so optimale Spiele aus der Saison vergessen wir schnell wieder, es gilt den Fokus immer nach vorne zu richten: neues Spiel, neues Ergebnis.“

Michel Schlien, Kapitän und Blockspieler der SVG Lüneburg über

… die Ausgangslage vor dem Pokalfinale: „In der Liga haben wir schon gezeigt, was wir können, auch gegen Friedrichshafen. Wichtig wird aber sein, dass wir uns auf uns selbst konzentrieren. Wir werden nichts spektakulär anders machen als sonst, sondern an Bewährtem festhalten und uns gut vorbereiten auf den Gegner. Die Teams ändern sich von Jahr zu Jahr, wir haben aber neben mir noch zwei weitere Spieler im Kader, die schon einmal  in Mannheim dabei waren. Lüneburg hat sich seitdem ständig weiterentwickelt. Ich bin mir sicher beide Teams werden top vorbereitet in das Spiel starten, der Einfluss des fehlenden Liberos bei Friedrichshafen wird keinen Einfluss haben.“

veröffentlicht am Donnerstag, 3. März 2022 um 22:55; erstellt von Dörfler, Josephine
letzte Änderung: 03.03.22 22:53
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