DVV Pokalfinale am 02.03.2025 in der SAP Arena Mannheim
  • Zehn Jahre DVV-Pokalfinale in Mannheim: Ein Rückblick auf Höhepunkte und Rekorde

    Zehn Jahre DVV-Pokalfinale in Mannheim: Ein Rückblick auf Höhepunkte und Rekorde

    Pokal | VBL-News
    Am 2. März 2025 feiert das DVV-Pokalfinale zehnjähriges Jubiläum in Mannheim. Seit 2016 ist die SAP Arena Schauplatz dieses herausragenden Volleyball-Events, das jährlich Tausende von Fans begeistert. Wir blicken zurück auf ein Jahrzehnt voller Höhepunkte und Rekorde.

    Am 2. März 2025 feiert das DVV-Pokalfinale zehnjähriges Jubiläum in Mannheim. Seit 2016 ist die SAP Arena Schauplatz dieses herausragenden Volleyball-Events, das jährlich Tausende von Fans begeistert. Wir blicken zurück auf ein Jahrzehnt voller Höhepunkte und Rekorde.

    Zuschauerrekord: Bereits bei der Premiere am 28. Februar 2016 strömten 12.000 Fans in die SAP Arena und stellten damit einen neuen Zuschauerrekord für das DVV-Pokalfinale auf.

    Dauerbrenner: Allianz MTV Stuttgart stand in zehn Jahren Mannheim sechsmal im Pokalfinale. Dreimal nahmen sie den Pokal mit nach Hause. Bei den Männern sind die BERLIN RECYCLING Volleys in diesem Jahr zum sechsten Mal dabei. Vier der bisherigen fünf Endspiel konnten sie für sich entscheiden – zuletzt 2024.

    Mr. und Mrs. Mannheim: An ihm führt in Mannheim kein Weg vorbei: Daniel Malescha. Der Diagonalangreifer läuft am 2. März bei seinem sechsten Pokalfinale auf. Fünfmal schon hievte er in der SAP Arena die Trophäe in die Höhe, dreimal als Spieler des VfB Friedrichshafen (2017, 2018, 2019), einmal mit den United Volleys Frankfurt (2021) und im vergangenen Jahr mit den BR Volleys. Bei den Frauen kommen Stuttgarts Krystal Rivers und Roosa Koskelo auf vier Finalteilnahmen.


     Ein DVV-Pokalfinale in Mannheim ohne Rekordteilnehmer Daniel Malescha ist selten.
    (Foto: Andreas Gora)

    Die Größten von Mannheim: Er überragte alle: Sašo Štalekar war mit 214 cm der bisher größte Spieler in Mannheim. Bei den Frauen liegt die Messlatte ebenfalls hoch – um genau zu sein auf 202 cm. Die amerikanische Diagonalangreiferin Hayley Spelman schmetterte den SSC Palmberg Schwerin 2021 zum Titel.

    Die Kleinsten von Mannheim: Stuttgarts Libera Roosa Koskelo war mit 164 cm die bisher kleinste Spielerin im Finale. Auch bei den Männern wird diese Statistik von einem Libero angeführt: Dürens Shohei Nose misst lediglich 170 cm.

    Die Seniorin und der Senior: Mit 41 Jahren, 9 Monaten und 12 Tagen war Björn Andrae 2023 der älteste Spieler im Pokalfinale von Mannheim. Bei den Frauen war es 2017 Wanna Buakaew mit 36 Jahren und 27 Tagen.

    Die Küken von Mannheim: Mit gerade mal 17 Jahren, 6 Monaten und 3 Tagen war Linus Hüger 2021 der jüngster Spieler in der Pokalgeschichte von Mannheim. Auch Camilla Weitzel lief bereits im zarten Alter von 17 Jahren, 8 Monaten und 21 Tagen in der SAP Arena auf.

    Das kürzeste Finale: Nur knapp etwas mehr als eine Stunde (70 Minuten) brauchten die BR Volleys 2020 um die powervolleys Düren mit 3:0 aus der Halle zu fegen. Auch das Endspiel 2024 zwischen Stuttgart und Potsdam war eine einseitige Angelegenheit: Nach 69 Minuten verwandelte Stuttgart den Matchball.

    Die längsten Spiele: 2017 lieferten sich Friedrichshafen und Berlin einen packenden Pokal-Fight über vier Sätze. Nach 130 Minuten jubelten schließlich die Männer vom Bodensee. Bei den Frauen fand der längste Schlagabtausch 2017 statt. Insgesamt 133 Minuten schlugen sich Schwerin und Stuttgart die Bälle in der SAP Arena um die Ohren, ehe Stuttgart den letzten Punkt zum 3:2-Sieg erzielte.

    Die längsten Sätze: In dem epischen Finale 2017 zwischen Friedrichshafen und Berlin schenkten sich beide Teams nichts, drei der vier Sätze gingen in die Verlängerung. Direkt der erste Satz (33:31) dauerte 37 Minuten und ist bis heute der längste Satz von Mannheim. Bei den Frauen dauerte der längste Satz 34 Minuten: 2020 ging der vierte Satz nach mehr als einer halben Stunde Spielzeit mit 28:26 an Dresden.

    Die meisten Punkte pro Spiel: Was war das für ein Finale 2020? Stuttgart führte bereits 2:1, ehe Dresden mit dem längsten Satz von Mannheim den Tiebreak erzwang. Auch hier schenkten sich beide Teams nichts, letztlich feierte Dresden mit 17:15 den Pokalsieg. Ein Blick in die Statistik zeigt, wie eng die Partie war: 111 Punkte erzielte der DSC, 110 Stuttgart – so viele Punkte wurden in keinem anderen Frauen-Finale in der SAP Arena gespielt. Die Männer schafften 2017 in vier Sätzen fast genauso viele Punkte: Der VfB Friedrichshafen erzielte beim 3:1-Sieg 113 Punkte, die BR Volleys kamen auf 107.

    Ausblick auf das Jubiläum: Im diesjährigen DVV-Pokalfinale der Frauen kommt es zu einer Premiere: Der USC Münster ist zum ersten Mal in Mannheim dabei und kämpft nach 19 Jahren Abstinenz wieder um den Pokalsieg, während der Dresdner SC den ersten Pokal-Titel seit 2020 anpeilt. Bei den Männern erwartet die Zuschauer eine Neuauflage des Pokalfinals der Saison 2022/23. Die BERLIN RECYCLING Volleys, die als Titelverteidiger ins Rennen gehen, treffen auf die SWD powervolleys Düren, die bisher noch nie den Pokal in die Höhe strecken konnten.

    Tickets für die Jubiläumsausgabe des Volleyball-Highlights sind ab 15 Euro unter www.sap-arena.de und www.ticketmaster.de erhältlich.

    19.02.2025 11:00
  • Goldenes Händchen: Final-Rally des Jahrzehnts gesucht

    Goldenes Händchen: Final-Rally des Jahrzehnts gesucht

    Pokal | VBL-News
    Seit 2017 verleihen die Volleyball Bundesliga (VBL) und der Deutsche Volleyball-Verband (DVV) beim DVV-Pokalfinale das „Goldene Händchen“ für ganz besondere Volleyball-Highlights. In diesem Jahr wird im Rahmen des zehnjährigen Jubiläums in der SAP Arena die beste Final-Rally des Jahrzehnts gesucht.

    Seit 2017 verleihen die Volleyball Bundesliga (VBL) und der Deutsche Volleyball-Verband (DVV) beim DVV-Pokalfinale das „Goldene Händchen“ für ganz besondere Volleyball-Highlights. In diesem Jahr wird im Rahmen des zehnjährigen Jubiläums in der SAP Arena die beste Final-Rally des Jahrzehnts gesucht.

    Seit zehn Jahren liefern sich die Pokalfinalist:innen in der SAP Arena spannende Endspiele um den Titel. Tausende Male flog der Ball über das Netz, die Fans feierten spektakuläre Ballwechsel. Nun wird für die Verleihung des Goldenen Händchens die beste Final-Rally des Jahrzehnts gesucht. Zur Auswahl stehen neun Ballwechsel:
     

    1)   Finale 2016 zwischen Allianz MTV Stuttgart und dem Dresdner SC
    Stuttgart gegen Dresden ist ein Klassiker im Pokalendspiel in Mannheim und beide Teams lieferten sich einen packenden Schlagabtausch. So auch in diesem Ballwechsel, den die Dresdnerinnen mit einem krachenden Block beendeten. Das Finale gewann der DSC mit 3:2.

    2)   Finale 2016 zwischen Allianz MTV Stuttgart und dem Dresdner SC
    Das Finale hatte noch ein weiteres Highlight parat. Dieses Mal war Dresden eigentlich am Drücker, doch irgendwoher kam immer noch eine Stuttgarter Hand unter den Ball. Nach hartem Kampf profitierten sie vom Fehler der Dresdnerinnen, die den Punktverlust Dank des Titelgewinns aber verschmerzen konnten.

    3)   Finale 2017 zwischen dem VfB Friedrichshafen und den BR Volleys
    Der Dauerbrenner zwischen dem Hauptstadtclub und dem Team vom Bodensee verspricht immer heiße Duelle. Die Schlussphase des ersten Satzes im Endspiel 2017 war ein Krimi, beim 25:25 rettete Simon Tischer spektakulär kurz vor der Bande, trotzdem ging der Punkt an die Berliner. Das Spiel und damit den Pokal gewannen aber die Friedrichshafener mit 3:1.




    Die BR Volleys haben in Mannheim oft ein gutes Händchen bewiesen und somit auch für das ein oder andere Highlight gesorgt.
    (Foto: Flo Treiber)

    4)   Finale 2018 zwischen dem Dresdner SC und dem VC Wiesbaden
    In diesem Ballwechsel stand zunächst der Block auf beiden Seiten gut, dann kratzen die Abwehrspielerinnen die Bälle vom Boden, doch der abschließende Wiesbadener Angriff landete im Aus. Am Ende feierte der DSC einen 3:0-Sieg.

    5)   Finale 2018 zwischen dem VfB Friedrichshafen und den Volleyball Bisons Bühl
    Das Spiel war erst wenige Minuten alt, da lieferten sich die Häfler und Bühl schon den ersten spektakulären Ballwechsel. Der Underdog aus Bühl wehrte überragend ab und belohnte sich schließlich mit einem Kill-Block. Den Titel holte aber der VfB mit einem 3:0-Sieg.

    6)   Finale 2020 zwischen dem Dresdner SC und Allianz MTV Stuttgart
    Es war ein epischer Pokalfight, den sich der DSC und Stuttgart vor fünf Jahren lieferten. Im dritten Durchgang ging es mal wieder hin und her, mehrere Male schien der Ballwechsel beendet, jedes Mal hielt eine Rettungstat den Ball im Spiel. Am Ende brachte Stuttgarts Krystal Rivers die Entscheidung. Die 2:3-Niederlage konnte sie jedoch nicht verhindern.

    7)   Finale 2020 zwischen dem Dresdner SC und Allianz MTV Stuttgart
    Das Endspiel 2020 bot noch einen weiteren spektakulären Ballwechsel, der dieses Spiel perfekt zusammenfasst: lang, dramatisch und emotional. Die Dresdnerinnen wehrten sich mit allen Kräften und schafften nach fast 40 Sekunden den 11:11-Ausgleich im Tiebreak. Kurz darauf konnten sie den Pokal in die Höhe recken.

    8)   Finale 2023 zwischen den SWD powervolleys Düren und den BR Volleys
    Die diesjährigen Finalisten begeisterten schon 2023 die Zuschauer:innen in diesem Ballwechsel mit spektakulären Abwehraktionen. Letztlich beendete Timothée Carle die Rally mit einem gefühlvollen Lob. Die Berliner krönten sich 2023 zum sechsten Mal zum Pokalsieger.

    9)   Finale 2023 zwischen dem SSC Palmberg Schwerin und dem SC Potsdam
    Beide Teams stemmten sich mit allen Kräften gegen den Punktverlust, bis der Schweriner Block zupackte. Nicht nur nach diesem Ballwechsel jubelte das Team von Felix Koslowski, sondern auch nach dem 3:1-Triumph über Potsdam.


    Alle Rallies gibt es auf dem YouTube-Kanal der VBL zu sehen und Volleyballfans können nun entscheiden, welcher der Ballwechsel mit dem Goldenen Händchen 2025 belohnt wird. Die Abstimmung läuft vom 5. bis 8. Februar auf dem Instagram-Kanal des Deutschen Volleyball-Verbandes.

    Tickets für das Jubiläums-Highlight am 02.März gibt es bei Ticketmaster und der SAP Arena.

    10.02.2025 15:14
  • DVV-Pokalfinale 2025: Valentins-Special für alle Volleyball-Fans!

    DVV-Pokalfinale 2025: Valentins-Special für alle Volleyball-Fans!

    Pokal | VBL-News
    Das DVV-Pokalfinale feiert am 02. März 2025 sein zehnjähriges Jubiläum in der SAP Arena Mannheim – und als besonderes Highlight gibt es eine exklusive Rabattaktion: Pünktlich zum Valentinstag bietet sich die Gelegenheit, einer besonderen Person ein einzigartiges Volleyball-Erlebnis zu schenken.

    Das DVV-Pokalfinale feiert am 02. März 2025 sein zehnjähriges Jubiläum in der SAP Arena Mannheim – und als besonderes Highlight gibt es eine exklusive Rabattaktion: Pünktlich zum Valentinstag bietet sich die Gelegenheit, einer besonderen Person ein einzigartiges Volleyball-Erlebnis zu schenken.


    Valentins-Rabatt: Zweites Ticket zum halben Preis

    Dank des Valentins-Specials können Volleyball-Freunde das sportliche Feuerwerk des Jahres nun noch einfacher gemeinsam erleben. Vom 11. bis 14. Februar erhalten alle Sportfans das zweite Ticket für das DVV-Pokalfinale 2025 in den Kategorien PK2, PK3 und PK4 zum halben Preis. Einfach beim Ticketkauf den Code VALENTIN50 eingeben – das gilt übrigens auch für ermäßigte Tickets!



    Die Jubiläumsausgabe des DVV-Pokalfinales in Mannheim verspricht eine geballte Ladung an Emotionen.
    (Foto: Detlef Gottwald)

    Spannung, Emotionen und mitreißende Ballwechsel warten in zwei Endspielen

    Das Event startet um 14:15 Uhr mit dem Finale der Frauen, bei dem der Dresdner SC auf den USC Münster trifft. Während der DSC bereits Pokalerfahrung in Mannheim sammeln konnte, feiert der USC sein Debüt in der SAP Arena – und hofft, nach fast 20 Jahren wieder den Pokal in die Höhe zu stemmen.

    Ab 16:45 Uhr folgt das packende Duell der Männer: Die BERLIN RECYCLING Volleys und die SWD powervolleys Düren stehen sich in der Neuauflage des Finales von 2023 gegenüber. Kann Berlin den dritten Titel in Folge holen oder schafft Düren die große Pokal-Sensation?

    Mit dem Valentinsrabatt Tickets sichern und das Volleyball-Highlight des Jahres live erleben!

    Unter www.sap-arena.de und ticketmaster.de können Fans den Rabattcode VALENTIN50 eingeben und mit einem besonderen Menschen dabei sein, wenn die besten Teams Deutschlands um den begehrten Pokal kämpfen!

    10.02.2025 15:13
  • Dresdner SC greift nach 2020 wieder nach der DVV-Pokal-Krone

    Dresdner SC greift nach 2020 wieder nach der DVV-Pokal-Krone

    Pokal | VBL-News

    Der Dresdner SC ist zurück in Mannheim und kann vom ersten Pokaltriumph seit 2020 träumen. In einem mitreißenden Halbfinale in der Potsdamer MBS Arena gewann das Team von Trainer Alexander Waibl gegen den heimischen SC Potsdam.

    Der DSC war aufgrund einer bisher beinahe fehlerlosen Bundesliga- und Pokalsaison als Favorit nach Potsdam gereist und setzte sich dank einer überragenden Mannschaftsleistung 3:2 (21:25, 25:21, 23:25, 25:22, 15:11) durch. Das Finale komplettiert der USC Münster, der bereits gestern gegen die Ladies in Black Aachen gewonnen hatte.

    Halbfinalkrimi auf Augenhöhe

    Zunächst startete das Heimteam aus Potsdam stärker ins Match und entschied den ersten Satz folgerichtig 25:21 für sich. Im zweiten Satz fanden die Tabellenführerinnen der Bundesliga besser ins Spiel. Vor allem Außenangreiferin Lorena Fijok machte wichtige Punkte für Dresden. Ein Schnellangriff über die Mitte von Nathalie Lemmens zum 25:21-Satzgewinn für die Gäste sorgte für den Ausgleich. 

    Im dritten Durchgang konnten sich die Dresdnerinnen früh absetzen, doch Potsdam kämpfte sich zurück und sicherte vor knapp 1.500 Zuschauenden den Satz mit 25:23. Die Favoritinnen aus Dresden behielten jedoch die Nerven und erzwangen mit einem 25:22-Erfolg im vierten Satz den Entscheidungssatz. 

    Der Tiebreak bot den Fans in der Arena noch einmal Volleyball auf höchstem Niveau. Beide Teams kämpften um jeden Ball, doch am Ende behielt Dresden mit 15:11 die Oberhand und zog ins Finale ein.

    Dementsprechend glücklich zeigte sich Dresdens Libera, Patricia Nestler: „Das war auf jeden Fall eine starke Gesamtleistung, wir hatten niemanden, der extrem herausgestochen ist. Wir haben uns alle gegenseitig besser gemacht. Am Anfang hat man gemerkt, dass wir unglaublich nervös waren. Wir haben leichte Bälle nicht so präzise gespielt, wie wir es können. Aber dann haben wir ab der Hälfte des zweiten Satzes den Schalter umgelegt, einfach alles aufs Feld gebracht und deswegen gewonnen. Wir wussten, bevor wir hierhergekommen sind, dass es einfach super schwer wird, weil Potsdam zu Hause extrem stark ist. Unglaublich, dass wir das noch gedreht haben. Ich freue mich einfach nur mega für das Team, dass wir nach Mannheim fahren.“


    Die Freude ist groß beim Dresdner SC nach dem Einzug in das DVV-Pokalfinale. 
    (Foto: Dresdner SC)

    Münster gewinnt zweites Halbfinale gegen Aachen

    Im Finale am 2. März wartet auf Dresden mit Münster ein Mannheim-Neuling, denn für den USC ist es das erste Finale seit 19 Jahren. Münster war im Halbfinale am heimischen Berg Fidel nicht zu schlagen gewesen und schickte die Ladies in Black Aachen 3:0 (25:16, 25:20, 27:25) nach Hause. So ein Finale hat die SAP Arena also noch nie gesehen.

    Ralph Bergmann, sportlicher Leiter des USC Münster, bezeichnet den Halbfinalsieg der Unabhängigen als großen Erfolg nach so langer Finalabstinenz. „Der Finaleinzug ist für den ganzen Verein und sein Umfeld ein enorm wichtiger Katalysator. Unsere Fans und Partner können sehen, dass wir trotz oft nicht einfacher Umstände richtig gute Arbeit machen.“ Bergmann ist stolz auf die noch sehr junge und wenig erfahrene Mannschaft, der er trotzdem das volle Vertrauen schenkt. Er macht deutlich, dass die „Green Kalinen“ im DVV-Pokalfinale keine Geschenke verteilen werden: „Wir fahren sicher nicht nach Mannheim, damit das andere Team dort ein leichtes Spiel hat.“

    Erfahrungen im Pokalsieg feiern, bringen beide Teams mit. Dieser gelang nämlich dem USC erstmalig 1973 und letztmalig 2005. Der DSC reckte zuletzt 2020 die Trophäe in die Höhe. Es war der insgesamt sechste Pokalerfolg für das Team von der Elbe, wohingegen Münster bereits elfmal den Pokalsieg errungen hat.

    Am 2. März 2025 feiert das DVV-Pokalfinale sein zehnjähriges Jubiläum am Standort Mannheim. Tickets für das Event in der SAP Arena sind bereits ab 15 Euro erhältlich und können unter www.sap-arena.de sowie www.ticketmaster.de erworben werden.

    Weitere Informationen zum DVV-Pokal finden sich auf www.dvv-pokal.de.

    19.12.2024 00:20
  • Das Warten hat ein Ende: Münster nach 19 Jahren wieder im DVV-Pokalfinale

    Das Warten hat ein Ende: Münster nach 19 Jahren wieder im DVV-Pokalfinale

    Pokal | VBL-News

    Nach einer langen Durststrecke steht der USC Münster wieder im Finale des DVV-Pokals. Dank eines engagierten und über weite Strecken überlegenen Auftritts im NRW-Derby gegen die Ladies in Black Aachen fährt die Mannschaft von Trainer Matthias Pack zum ersten Mal seit 2006 wieder zu einem Endspiel, das erste Mal überhaupt nach Mannheim. Außenangreiferin Mikala Mogensen verwandelte den zweiten Matchball vor einem begeisterten Heimpublikum zum 3:0 (25:16, 25:20, 27:25).

    Drei Mal hatte Münster seit dem letzten Finaleinzug 2006 in einem Pokal-Halbfinale gestanden und war sowohl 2014, 2015 als auch zuletzt 2021 deutlich an Allianz MTV Stuttgart gescheitert. Nun ist im vierten Anlauf der Traum wahr geworden. Der USC legte am rappelvollen Berg Fidel einen überlegenen Start in die zweite Begegnung gegen die Ladies in Black binnen weniger Tage hin und führte schnell in Durchgang eins, der dann auch früh entschieden war. Auch in Satz zwei ließ der USC wenig zu, agierte mit Übersicht und der nötigen Durchschlagskraft.

    Erst im dritten Durchgang kamen die Ladies besser in die Begegnung und erspielten sich eine frühe Führung – beim Stand von 16:10 für die Gäste schien Satz vier in erreichbarer Nähe. Doch der USC kam zurück, legte zwei Punkteserien in Folge hin und glich zum 18:18 aus. Am Ende bekam die Mannschaft von Trainerin Mareike Hindriksen den Durchgang trotz zweier Satzbälle nicht ins Ziel. MVP des ersten Halbfinals wurde Münsters Libera Lara-Marie Schaefer.


    Die "Green Kalinen" bejubeln den Einzug ins DVV-Pokalfinale.
    (Foto: Conny Kurth)

    Am morgigen Mittwoch, ab 19 Uhr, wird der Gegner des USC Münster im DVV-Pokalfinale am 02. März in Mannheim gesucht. Vorjahresfinalist SC Potsdam empfängt den derzeitigen Bundesliga-Spitzenreiter Dresdner SC. Tickets für das Jubiläumsevent in der SAP-Arena sind bereits ab 15 Euro erhältlich und können unter www.saparena.de sowie www.ticketmaster.de erworben werden.

    Weitere Informationen zum DVV-Pokal finden sich auf 
    www.dvv-pokal.de.

    Das zweite Halbfinale der Frauen:

    Mi., 18.12.24, 19:00 Uhr SC Potsdam vs. Dresdner SC

     

     

    17.12.2024 22:01
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